Worum geht es?
In Stella Obskura entführt Anna Fleck ihre Leser:innen in eine Welt voller Geheimnisse, Magie und verborgener Machtstrukturen.
Im Mittelpunkt steht ein geheimnisvoller Frauengeheimbund, der seit Jahrhunderten im Hintergrund Einfluss auf die Geschicke der Menschheit nimmt. Doch natürlich gibt es auch eine Gegenseite, die ihre eigenen Ziele verfolgt und es auf die Mitglieder von Stella Obskura abgesehen hat.
Zwischen gefährlichen Aufträgen, magischen Fähigkeiten, politischen Intrigen und einer Eliteschule gerät die Protagonistin immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen. Und dann gibt es da auch noch einen Gegenspieler, der ihr deutlich näherkommt, als ihr lieb sein dürfte
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Meine Meinung
Schon die Grundidee von Stella Obskura hat mich sofort neugierig gemacht. Geheimbünde, Magie und eine Organisation, die seit Jahrhunderten im Hintergrund agiert genau solche Geschichten können mich sehr schnell bekommen.
Besonders gefallen hat mir der umfangreiche Weltenaufbau. Anna Fleck erschafft mit den verschiedenen Sphären und den unterschiedlichen Mosaik-Zaubern ein System, das sich deutlich von klassischer Fantasy abhebt. Man merkt, dass hinter dieser Welt sehr viele Gedanken stecken.
Gerade das Glossar am Ende fand ich richtig spannend, weil dort die verschiedenen Zauber, Orte und Begriffe noch einmal erklärt werden. Für mich ist so etwas immer ein Pluspunkt, wenn eine Fantasywelt etwas komplexer aufgebaut ist.
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Magie, Intrigen und Geheimnisse
Die Geschichte lebt für mich vor allem von ihrer geheimnisvollen Atmosphäre. Man weiß lange nicht genau, wem man wirklich vertrauen kann und welche Interessen die einzelnen Parteien verfolgen.
Dazu kommen verschiedene magische Fähigkeiten, gefährliche Missionen und ein ständiges Gefühl, dass hinter der nächsten Ecke bereits das nächste Geheimnis wartet.
Auch die unterschiedlichen Schauplätze geben der Geschichte viel Abwechslung. Besonders Venedig passt mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre hervorragend zu dieser Welt.
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Die Figuren
Auch die Figuren haben mir gut gefallen, weil sie nicht einfach nur klar in Gut und Böse eingeteilt werden können.
Besonders interessant fand ich natürlich den Gegenspieler. Wenn jemand eigentlich auf der falschen Seite steht, gleichzeitig aber eine starke Anziehung zwischen den Figuren entsteht, bin ich sowieso sofort neugierig. Genau diese Dynamik sorgt zusätzlich für Spannung.
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Schreibstil
Anna Flecks Schreibstil lässt sich angenehm lesen und schafft es gleichzeitig, eine komplexere Fantasywelt verständlich aufzubauen.
Trotz der vielen neuen Begriffe und magischen Elemente hatte ich nicht das Gefühl, völlig erschlagen zu werden. Nach und nach setzt sich das Gesamtbild zusammen und gerade dadurch möchte man immer mehr über diese Welt erfahren.
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