
Vier alte Freunde flanieren durch Paris, plaudern, philosophieren und treffen sich auf einer Cocktailparty. Alain reflektiert noch immer über seine Mutter, die ihn als Kind verlassen hat. Charles organisiert Feste und erzählt Anekdoten über Stalin, während seine Mutter im Sterben liegt. Auf diesen Festen wiederum verdient der arbeitslose Schauspieler Caliban sein Geld als Kellner und gibt vor, kein Wort Französisch zu verstehen. Roman denkt darüber nach, eine Chagall-Ausstellung zu besuchen, und über die Bedeutungslosigkeit des menschlichen Seins.
Milan Kunderas letzter Roman: »ein spätes, trostreiches Endspiel«.
Stephan Wackwitz / taz
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