Ein Reihenauftakt mit Luft nach oben
Meine Gedanken zum Buch:Wie so viele bin ich über die Serie auf diese Bücher gestoßen. Nachdem ich die Serie geliebt habe, wollte ich mir nun auch endlich über die Bücher eine eigene Meinung bilden.Die Geschichte war an sich ok und hatte definitiv Potential. Leider wurde vieles nur sehr kurz und oberflächlich beschrieben, was ich sehr schade fand. Ich weiß nicht, ob das der Stil der Autorin ist oder ob das bei original englischsprachigen Büchern öfters mal der Fall ist, aber leider wurde dabei vieles meiner Meinung nach einfach nur angeschnitten. Dadurch fehlte der gesamten Geschichte einiges an Tiefe, die ich beispielsweise an der Serie so sehr geliebt habe. Vielleicht war es auch ein Fehler, vorher die Serie zu sehen und dann erst das Buch zu lesen? Das werde ich leider nicht mehr herausfinden können...Auch Belly war leider eher mühsam als liebenswert zu lesen. Bei jeder noch so kleinen Gelegenheit fühlte sie sich zurückgewiesen oder übergangen. Je öfter man davon las, desto mühsamer wurde es. Und auch von Conrads angeblicher Liebe zu ihr bekam man so gut wie gar nichts mit. Ja, normalerweise liebe ich subtile Hinweise und 'zwischen den Zeilen'. Aber hier war wirklich kaum Chemie zu spüren, auch wenn es mir ein bisschen weh tut, das zu schreiben.Da ich die anderen beiden Teile bereits zu Hause habe und die Serie liebe, werde ich dennoch weiterlesen. Hätte ich das Buch aber ohne all dem gelesen, würde ich eher nicht weiterlesen wollen, so leid es mir tut, das zu schreiben.Fazit:The Summer I Turned Pretty- leider ein schwacher Reihenauftakt. Ein Buch für alle, die die Serie lieben und deshalb die dazugehörenden Bücher lesen wollen.