Konráð hat noch ein grosses Geheimnis zu lösen, den nach wie vor ist nicht klar, wer seinen Vater umgebracht hat. Auf dem Polizeirevier wird eine alte Luger-Pistole abgebeben. Nach der forensischen Untersuchung kommt raus, das ein solches Kaliber in einem Mordfall verwendet wurde, der nicht aufgeklärt wurde. Obwohl Konráð schon längst nicht mehr im aktiven Polizeidienst tätig ist, kann er es nicht lassen Nachforschungen anzustellen. Dies kommt nicht überall gut an. Zudem sind die Nachforschungen auch nicht ganz risikofrei. Darunter muss auch seine Schwester leiden, die schwerverletzt im Krankenhaus landet. Doch langsam ergeben die einzelnen Puzzlestücke einen Sinn. Ob er es schafft der gesamten Wahrheit endlich auf die Spur zu kommen?'Das dunkle Versteck' zieht den Leser so richtig in die Geschichte. Es ist zwar schwer mit den Zeitsprüngen nachzukommen, da die Hinweise am Kapitelanfang fehlen, aber man möchte unbedingt wissen, was passiert ist. Für eine perfekte Leseführung wären die Angaben de jeweiligen Zeit ideal, den nach anfänglicher Verwirrung ist es erst nach zwei, drei Sätzen klar, in welcher Zeitspanne das Kapitel spielt.Konráð kommt zu Beginn als sympathischer Mann rüber, der für die Gerechtigkeit kämpft. Doch je mehr man in die Geschichte abtaucht, desto mehr entwickelt er sich zu einer unehrlichen Person. Die Polizistin Marta ist zwar mit den Einmischungen nicht einverstanden, lässt es aber einfach so geschehen. Ein bisschen mehr Durchsetzungsvermögen würde ihr gut tun.Ein spannender Krimi, der verwirrt und doch fesselt.