Fantasyfortsetzung, die man zwar schlecht aus der Hand legen kann, aber deutliche Schwäche aufweist.
Das Abendteuer um Saeris und Kingfisher geht in die nächste Runde. Erwacht als Halb-Vampir, Halb Fae ist Saeris nun die Königin von Sansaroth - ganz zum Missgefallen der Vampire. Wie kann sie sich behaupten? Wird sie ihren Bruder retten? und welche weiteren Gefahren und Hindernisse werden sich dem göttergebunden Paar noch in den Weg setzen? Zuerst einmal das Cover fand ich persönlich sehr schön. Beide Seite haben etwas für sich. Ich mag Personen auf dem Cover und das in Kombination mit Onyx - einfach nur Zucker. Aber auch die Vorderseite, die eher einfach gestaltet ist, gefällt mir sehr gut und wirkt auf mich ansprechend. Die Charaktere habe ich ins Herz geschlossen, ob es nun die Fae sind wie Renfis, Lorreth, Danya, Kingfischer, Vampire wie Tal oder die Feuerkobolde wie Archer - die Vielfalt macht die Story spannend, die Charaktere wirken authentisch. Was mir persönlich nicht gefallen hat, ist der Spice - war auch in Teil eins leider schon mein Problem. Ich habe nichts gegen Spice aber die Art und Weise wie es hier vorkommt, ist wirklich null meins. Fühlt sich an, als wären Saeris und Fisher nicht erwachsen sondern 15. Und an manchen Stellen wirklich sehr deplatziert. Anstatt sich gegenseitig aufzuklären, was bei dem anderen gerade abgedeckt, lieber rumspicen. Naja. Die Handlung fand ich super. Viel Aufbau, klassischer Mittelteil. Die Autorin hat häufig versucht, die Spannung aufzubauen, in dem es hier und da ein Forshadowing gab. Leider wurde es nicht gut umgesetzt, meiner Meinung nach. Saeris findet etwas heraus und weiter? nichts. Wird erstmal paar hundert Seiten nicht weiter erwähnt, Saeris macht keine Anstalten darüber nach zu denken und dann zack fliegt ihr die Lösung direkt vor die Nase. Sorry aber das war mir dann doch irgendwie zu einfach. Zu guter Letzt fand ich die Übersetzungsfehler, insbesondere die letzte Seite, sehr schade! Das ist wirklich echt komplett ärgerlich. Im Buch waren immer mal wieder Fehler, ob dies direkt von der Autorin kam oder an der Übersetzung lag, kann ich nicht beurteilen und möchte ich auch gar nicht bewerten. Für das Lesegefühl ist es einfach nur mega schade, wenn aus einem Jahrhundert ein Jahrtausend wird, wenn Altersabstände unlogisch wirken, wenn Personen per Zauberhand wieder Schuhe tragen, und und und.. Das ist mir leider wirklich negativ aufgefallen ohne das man darüber hinweg lesen kann. Im großen und ganzen hat es mir aber gefallen. Der Twist zum Ende, einfach mega spannend. Freue mich auf Teil drei. Hoffe es wird alles ein bisschen klarer, dass auch meine Fragen beantwortet werden. Und weshalb es doch vier Sterne gab, ich habe mich unterhalten gefühlt. Es gab keine Leseflaute, ich war im Buch drin, bin nicht abgedriftet und ich mag einfach unheimlich gerne dieses Setting.