Der Autor gibt einen tiefen Einblick in seine persönlichen Gedanken, Ängste und Zweifel. Mishani schildert nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, sondern auch, wie der Krieg seinen Alltag und das Leben seiner Familie beeinflusst. Das ist keine leichte Kost, lässt den Leser die Dinge an manchen Stellen aber ein klein wenig besser verstehen. Besonders positiv fand ich, dass Mishani versucht, die Ereignisse nicht nur aus einer Perspektive zu betrachten. Mein einziger größerer Kritikpunkt ist das Ende. Es wirkte auf mich viel zu abrupt, beinahe so, als hätte eine Frist eingehalten und das Buch nun schnell zu Ende gebracht werden müssen. Hier hätte ich mir einen runderen Abschluss gewünscht, denn man beendet das Buch sehr unbefriedigt.