Gelungener Auftakt mit vorhersehbaren Inhalt
¿¿¿¿¿¿¿¿¿:¿¿¿¿¿¿¿¿-"Mut und Angst sind oft ein und dasselbe, und man wird entweder zum Krieger oder zum Feigling. Der einzige Unterschied ist die Person, die Mut und Angst empfindet."-Jennifer L. Armentrout ist meiner Meinung nach immer eine gute Wahl. Ihr habt mir das dann auch nochmal bestätigt. Also bin ich mit sehr, sehr hohen Erwartungen an den ersten Teil dieser Reihe herangegangen. Der Schreibstil, wie ich es bereits gewohnt von ihr war, ist sehr flüssig. Und ich bin einfach ein riesiger Fan von der Ich-Perspektive. Es macht das Gelesene einfach noch intensiver und realitätsnah. Der Einstieg fiel mir super leicht, jedoch hat sich das Buch ganz schön gezogen, bis es etwas spannender wurde. Das Worldbuilding wurde quasi Seite um Seite sehr langsam und mühselig aufgebaut. Poppy als Protagonistin hat mir an sich ganz gut gefallen. Man konnte ihre Zwickmühle sehr gut nachempfinden, dennoch gab sie mir nicht die 100%, die ich benötige, um eine Protagonistin zu lieben. Kommen wir zu Hawke. Tzia Leute, was soll ich euch sagen. Ich konnte den Cliffhanger schon 400 Seiten vor Beendigung des Buches fühlen. Und das Ende war für mich leider kein Geheimnis mehr. Es war mir persönlich viel zu offensichtlich und vorausschaubar. Die Intensität zwischen den beiden war spürbar, jedoch bin ich öfters an den Handlungen von Poppy verzweifelt. Dennoch wurde das Buch zum Ende hin wirklich ziemlich spannend, was vieles wieder in Vergessenheit geraten lassen hat. Ich bin neugierig, wie es weitergehen wird.