Mal ein ganz anderer Liebesroman - ich hab¿s gemocht!
Wer sich anhand der Beschreibung auf dem Cover "eine Liebesgeschichte" eine klassische Romanze erhofft, wird enttäuscht! Vielmehr teilt Hero mit uns ihre Erfahrungen, welche sie mit einer sehr großen Anzahl an Männern gemacht hat. Diese sind meist nicht positiv, sondern gar verstörend, trotzdem hat sie immer jemanden bei sich, weil sie, wie auch ihre Mutter, einfach nicht allein sein kann. Die Erzählweise wechselt zwischen eigenen Erfahrungen, kleinen Anekdoten und Gespräche mit anderen, der Schreibstil ist hierbei teils poetisch, teilweise aber auch sehr roh und vulgär gewählt. Durch das ständige Wechseln fiel es mir zunächst schwer in die Geschichte reinzukommen. Als ich dann aber die Struktur "durchschaut" habe, lies es sich gut lesen. Die Hauptthematik des Buch, wie eine Beziehung gelingen kann und man trotzdem noch man selbst bleibt, wird aus mehreren Perspektiven beleuchtet, sodass sich der Leser trotzdem noch seine eigene Meinung, Anhang selbstgemachte Erfahrungen, bilden kann. ¿¿ F A Z I T Ein toller, erfrischender Roman über Selbstbestimmung und das Infragestellen der patriarchalischen Strukturen mit einem ganz besonders poetischen Schreibstil, der zum Nachdenken anregt. Ich hab's sehr gemocht und deshalb gibt's von mir 4 ¿¿ !