Emotionaler Roadtrip zweier Schwestern voller Schmerz, Wahrheit und leiser Liebe
Matilda und Nora begeben sich nach dem Tod ihrer exzentrischen Mutter auf eine Reise durch den Westen der USA, um deren letzten Wunsch zu erfüllen. Was als eine gefühlte Pflichtreise beginnt, wird schnell zu einer emotionalen Fahrt durch Erinnerungen, unausgesprochene Schuld und alte Verletzungen. Doch je weiter sie fahren, desto deutlicher wird, dass ihre Mutter ihnen mehr hinterlassen hat als nur Asche und Bilder - unausgesprochene Gefühle, Verlust und Schmerz. Auf der Reise entdecken die Schwestern wie unterschiedlich sie mit Verlust umgehen - und wie tief ihre Verbindung trotz allem geblieben ist....zunächst Triggerwarnung Suizid. Von der ersten Seite an war ich mitten in Matildas und Noras Welt - in ihrem Schmerz, ihrer Zerrissenheit, aber auch in dieser unausgesprochenen Liebe zwischen Schwestern und ihrer Mutter, die nie ganz verschwindet, egal, was passiert. Die Reise der beiden hat sich für mich angefühlt wie ein offener, heilender Prozess, roh und auch schmerzhaft, aber immer voller Ehrlichkeit. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft, und am Ende das Buch mit Kloß im Hals beendet, weil ich mir einiges anders gewünscht hätte. Eine wirklich so gut geschriebene Geschichte, dass ich zwischendurch dachte, es gäbe Ingrid Olsen wirklich. Absolute Leseempfehlung!