Ein spannender Abschluss mit einigen Höhen und Tiefen ¿¿
Mit Ember Queen geht die Ash Princess-Trilogie von Laura Sebastian zu Ende. Ich war sehr gespannt darauf, wie Theodosias Geschichte ausgehen würde, und insgesamt fand ich den Abschluss durchaus gelungen, auch wenn er für mich nicht ganz ohne Schwächen war.Besonders gut gefallen hat mir wieder die Welt.¿¿ Die politischen Machtkämpfe, verschiedenen Reiche und die Konflikte zwischen den Charakteren sorgen für eine interessante Atmosphäre. Gerade die Frage, wem man wirklich vertrauen kann, fand ich spannend.Auch Theo hat eine deutliche Entwicklung durchgemacht. Ich mochte es, ihre Reise über die gesamte Reihe hinweg zu verfolgen und zu sehen, wie sie immer mehr zu einer Anführerin wird. Gleichzeitig fand ich einige ihrer Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehbar.Die Handlung war für mich insgesamt abwechslungsreich, allerdings gab es zwischendurch einige Längen.¿ Gerade in der Mitte hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Geschichte etwas auf der Stelle tritt. Dafür nimmt sie gegen Ende wieder deutlich an Fahrt auf und es gibt einige spannende Momente.Auch die Nebencharaktere fand ich interessant, wobei ich mir bei manchen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Einige Beziehungen und Konflikte hätten für mich noch stärker ausgearbeitet werden können.Der Schreibstil war angenehm und ich bin insgesamt gut durch das Buch gekommen.¿ Trotzdem konnte mich die Geschichte emotional nicht immer so stark erreichen, wie ich es mir gewünscht hätte.Insgesamt ein solider und spannender Abschluss der Trilogie.¿¿ Die Welt und die politischen Konflikte haben mir gut gefallen, während mich einige Längen und Charakterentwicklungen nicht vollständig überzeugen konnten. Trotzdem war es schön, Theos Geschichte bis zum Ende zu verfolgen.