Wir begleiten Apoll und Aphrodite, die einander zu hassen scheinen. Apoll sucht Zuflucht bei den Menschen, seinen Freunden, die er aus dem Camp kennt, und seinem nun menschlichen Cousin Cayden. Er bat Zeus, dass er Aphrodite mitnehmen darf, denn sein Ziel ist es, ihren Liebesfluch endlich zu lösen. Dessen Ursprung liegt in Apolls unmöglichem Verhalten gegenüber Frauen im Krieg der Griechen gegen die Trojaner. Während Apoll die Liebe klein redet, liegt Aphrodite so viel an ihr - und auch an Apoll. Doch die beiden kommen einfach nicht auf einen grünen Zweig. Selbst in der Gegenwart bringen sich die beiden gegenseitig auf die Palme und auch in Gefahr. Denn ein alter Feind sieht den Moment der Rache gekommen und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Schluss kann nur die Liebe Apoll und Aphrodite retten.
Dieses Buch ist eine Nebengeschichte zu Marah Woolfs Angelussaga und spielt sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit thematisch in der griechischen Mythologie. Die Geschichte ist ein wildes Auf und Ab der Gefühle zwischen den beiden Protagonisten. Die Autorin ist tief in den Trojanischen Krieg eingestiegen und hat eine fundierte Basis für Aphrodites Fluch gefunden. Nervig ist leider, dass die beiden sich permanent fehlinterpretieren, aneinander vorbei statt miteinander reden und gefühlt minütlich schmollen. Das frustriert sehr beim Lesen und lässt schnell die Lust am Weiterlesen schwinden. Dennoch war der Schreibstil angenehm locker und leicht. Die vielen Namen in der Vergangenheit waren etwas schwerer verdaulich und die Kriegshandlungen weniger gut nachvollziehbar, dem gegenüber stand dann die völlig auf Aphrodites und Apolls Gefühle bezogene Gegenwart.