schwierig zu lesen, aber interessantes Thema
Dieses Buch lag schon länger bei mir zuhause. Meine neue Kollegin hatte mir erzählt, dass sie die Serie gerade schaut und super spannend findet. Daraufhin meinte ich, ich würde zuerst das Buch lesen und dann die Serie schauen - und zufällig kam die Serie jetzt im Mai zu Netflix. Also ran an's Buch! Wobei ich mich dunkel erinnerte, dass ich zumindest Teile der ersten Staffel irgendwann schon mal gesehen hätte... Nun ja, auf ein Neues!Ich hatte hier einige Kommentare dann auch gelesen und kann nachvollziehen, dass das Buch schwierig zu lesen ist.Da alles nur aus Offreds Sicht geschrieben ist, sind das ja auch keine aktiven Dialoge. Cora said..., Rita said.....Das war anstrengend.Genauso konnte Offred ja oft nur in Erinnerungen schwelgen, aber dadurch, dass auch alles in derselben Schriftart war, war es teilweise schwer nachzuvollziehen, wo das jetzt spielt.Es gibt sozusagen drei Zeiten - die Gegenwart in der Offred im Hause von Fred und Serena als Handmaid lebt. Zusätzlich die Zeit im Center, als die Mädchen zu "Handmaids" ausgebildet wurden und die Zeit "vorher", als sie mit Luke und ihrer Tochter Hannah war.Ich finde, das ist in der Serie natürlich einfacher nachzuvollziehen, da Offred dann natürlich auch normale Kleidung trägt. Von daher, war das Buch sehr anstrengend. Aber ich hab's durchgezogen, denn interessant war es ja schon irgendwie.Aber für mich wurde es spannender als Serena das mit Nick angesprochen hat, als kleines Geheimnis und Offred dann doch öfter mal rüber geschlichen ist.Die Serie finde ich deutlich einfacher, da natürlich auch viel mehr Interaktion vorhanden ist und man auch andere Charaktere sieht - denn klar, man weiß ja nicht, was mit den anderen Handmaids im Buch passiert.Dennoch sehr interessant, aber lesen würde ich es nicht nochmal. ¿