strid ist eine beeindruckende Protagonistin, die eine erstaunliche Entwicklung durch macht. Sie könnte sich jederzeit weg ducken, aber das tut sie nicht. Sie steht für sich und andere ein, versucht immer Lösungen zu finden. Dabei können nicht alle Probleme gelöst werden, doch es tun sich neue Perspektiven auf.
Astrids Mutter ist weiterhin vollkommen uneinsichtig, was das Verhältnis der beiden stark belastet. Das hat mich etwas frustriert. Ich mochte aber auch wie sehr Astrid im Zwiespalt steckt. Sie liebt ihre Mutter, doch diese hat keine Macht mehr über sie. Erst zum Ende hin wird es etwas versöhnlicher. In diesem Finale erfährt Astrid außerdem einiges über ihren Vater.
Das Worldbuidling ist kreativ, magisch und bildhaft. Ich hatte eine gute Vorstellung von Überlondon und den Librae (Menschen mit Flügeln). Ein wirklich faszinierender und einzigartiger Schauplatz.
In diesem abschließenden Band treten erstmals die Überlords in Erscheinung, was ich sehr spannend fand.
Was mir am Finale und der gesamten Reihe gefällt: Dass junge Leser nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. Es gibt durchaus Geschehnisse und Herausforderungen in Astrids Geschichte, die brutal wirken, einen beschäftigen und zum Nachdenken anregen. Aus meiner Sicht dürfen Bücher nicht nur gut unterhalten, sondern junge Leser auch mal herausfordern. Dies ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal dieser Fantasy-Reihe.
Finale
Starminster Zeit der Wahrheit ist ein mutiges und bildhaftes Fantasy-Finale, das seine jungen Leser spürbar herausfordert. Neben dem kreativen Worldbuilding überzeugt vor allem die starke Entwicklung von Protagonistin Astrid. Ein gelungener Abschluss der Trilogie!