
Die empirische, auf qualitative oder quantitative Korpusanalyse gestützte Beschreibung von geschriebener und gesprochener Sprache hat sich in der Sprachwissenschaft als zentrales Paradigma etabliert. Die Reihe bietet eine Plattform für synchron-linguistische Ansätze und interdisziplinäre Arbeiten mit linguistischem Schwerpunkt, die innovative Wege empirischen Arbeitens aufzeigen und neue Methoden und Modelle anhand von Datenmaterial entwickeln.
This series takes account of the fact that empirical approaches based on qualitative or quantitative methods of corpus linguistics have become a central paradigm within linguistics. Usage-based approaches can be found on all linguistic levels, ranging from phonological and prosodic studies to those in the fields of morphology, syntax, semantics and pragmatics (the latter is especially prolific with, for example, discourse analysis, text linguistics or conversation analysis) as well as sociolinguistics and the analysis of media and computer-mediated communication. The series intends to offer a thematically open platform for different approaches within synchronous linguistics as well as for interdisciplinary works with a linguistic focus which devise new ways of working empirically and which intend to develop new data-based methods and theoretical models for empirical linguistic analyses. Both monographs and edited volumes with a synchronous empirical approach are published. The publication language is either German or English. All submissions are peer-reviewed.
External Reviewers:
Magnus P. Ängsal (Göteborg, Sweden),
Michael Beißwenger (Duisburg-Essen, Germany),
Pia Bergmann (Jena, Germany),
Noah Bubenhofer (Dresden, Germany),
Helen Christen (Fribourg, Switzerland),
Waldemar Czachur (Warsaw, Poland),
Ulla Fix (Leipzig, Germany),
Karina Frick (Zurich, Switzerland),
Stephan Habscheid (Siegen, Germany),
Jörg Hagemann (Freiburg, Germany),
Mathilde Hennig (Gießen, Germany),
Katharina König (Münster, Germany),
Alfred Lameli (Marburg, Germany),
Jens Lanwer (Münster, Germany),
Konstanze Marx (Mannheim, Germany),
Marcus Müller (Darmstadt, Germany),
Thomas Niehr (Aachen, Germany),
Martin Pfeiffer (Freiburg, Germany),
Hannes Scheutz (Innsbruck, Austria)
Anja Stukenbrock (Lausanne, Switzerland),
Georg Weidacher (Graz, Austria),
Evelyn Ziegler (Duisburg-Essen, Germany),
Alexander Ziem (Düsseldorf, Germany).
Open Access:
Thanks to a pilot project with the FID Linguistik, six upcoming volumes will be published in gold open acceess between 2019 and 2021. All volumes already published have been tranformed to open access publications.
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Die vorliegende Arbeit bietet mit dem Fokus auf Jugendkommunikation in Osttirol erstmals eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Sprachgebrauch Jugendlicher in Österreich. Die Studie widmet sich dem bisher in der Jugendsprachforschung vernachlässigten Bereich syntaktischer Variation. Im Rahmen der korpusbasierten, quantitativ- und qualitativ-linguistischen Analysen steht die Frage im Zentrum, in welchen Bereichen syntaktischer Variation ein präferentieller Gebrauch bestimmter syntaktischer Konstruktionen unter den Jugendlichen festzustellen ist und welche Rolle dialektale Spezifika des (Süd-) Bairischen dabei spielen. Die empirische Grundlage der Arbeit bilden Freizeitgespräche unter jugendlichen und als Kontrollkorpus unter erwachsenen Dialektsprecher/-innen aus Osttirol, die in informellen Settings aufgezeichnet wurden. Das für die Analysen notwendige Kategorienset wird vorab im theoretischen Teil entwickelt und damit auch ein Beitrag zur Frage nach der Bestimmung adäquater Kategorien für die grammatische Beschreibung sprachlicher Äußerungen unter Berücksichtigung ihrer interaktionalen Ausgestaltung geleistet.
Open Access:
Die freie Verfügbarkeit der E-Book-Ausgabe dieser Publikation wurde im Juli 2019 nachträglich ermöglicht durch den Fachinformationsdienst Linguistik.
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