Der Eurovision Song Contest (ESC) früher unter dem Namen Grand Prix Eurovision de la Chanson - ist der weltweit größte, jährlich stattfindende internationale Musikwettbewerb für Komponisten und Interpreten, organisiert von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) seit 1956. Teilnehmende Länder entsenden Sänger, wobei das Gewinnerland im Folgejahr Gastgeber ist. Der Wettbewerb soll den kulturellen Austausch und die musikalische Vielfalt in Europa fördern. Heute fiebern rund 180 Millionen Menschen jedes Jahr beim ESC mit.
Der Eurovision Song Contest (ESC) kann in diesem Jahr auf eine sehr bewegte, fast 70-jährige Geschichte zurückblicken. Aus diesem Anlass hat der Prestel Verlag das offizielle Jubiläumsbuch herausgebracht. Auf 250 Seiten findet man viele Hintergrundinformationen (von Fakten über Geschichten bis hin zu Anekdoten), dazu rund 300 eindrucksvolle Fotos. Da wird über strahlende Sieger*innen berichtet, von schrägen Auftritten oder den Boykott-Diskussionen hinter den Kulissen.
Der erste ESC fand am 24. Mai 1956 in Lugano, Schweiz, statt, um das kriegszerstörte Europa durch Musik zu vereinen. Anfänglich war es ein eher klassischer Schlagerwettbewerb, der sich über die Jahrzehnte zu einer bunten, modernen Pop-Show wandelte. Die erste Siegerin war Lys Assia (Schweiz) und im Vorjahr triumphierte der österreichische Countertenor JJ. Die Neuerscheinung bietet die wunderbare Gelegenheit, den ESC noch einmal ganz persönlich Revue passieren zu lassen. Ältere Zuschauer werden viele Erinnerungen entdecken, jüngere, die noch keine Fans sind, werden es vielleicht nach der Lektüre.