Endlich geht es auf Klassenfahrt ins Zeltlager und sogar Juli, Watson und Juno dürfen mit. Die Vorfreude der ganzen Klasse ist riesig. Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich direkt zurück in die eigene Schulzeit katapultiert. Spät abends noch heimlich quatschen, Chips essen, bloß nicht schlafen und einfach dieses aufregende Gefühl, mal ohne Eltern unterwegs zu sein
Vor Ort wartet allerdings nicht nur jede Menge Abenteuer, sondern auch ein Problem: Der See ist voller Plastikmüll. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, woher dieser kommt und merken dabei schnell, wie wichtig Zusammenhalt, Rücksicht und Umweltbewusstsein sind.
Das Cover ist einfach wieder 100 % Juli man erkennt die Bücher sofort Der helle Hintergrund wirkt wunderbar leicht und sommerlich und fängt die Stimmung des Zeltlagers perfekt ein. Besonders schön finde ich, dass alle gemeinsam versuchen, das Zelt zu bändigen. Wer schon einmal selbst eins aufgebaut hat, kennt diesen kleinen Kampf nur zu gut .
Auch im Inneren steckt wieder unglaublich viel Liebe zum Detail. Die farbenfrohen Illustrationen zwischen den Textpassagen machen richtig Freude und lockern das Buch wunderbar auf. Besonders die Mischung aus verschiedenen Schriftarten und Größen sorgt für Abwechslung und macht das Lesen lebendig und dynamisch. Unser absolutes Highlight war die Doppelseite auf Seite 128, fast wie ein kleines Wimmelbild. Da hat sich Petra Eimer wirklich selbst übertroffen.
Besonders gelungen finde ich, wie spielerisch Themen wie Achtsamkeit und Umweltschutz eingebunden werden. Nie belehrend, sondern ganz natürlich und kindgerecht. Genau das macht die Geschichte so stark. Sie regt zum Nachdenken an, ohne dabei den Spaß und die Leichtigkeit zu verlieren.
Dank des lockeren, humorvollen Erzählstils hatten wir permanent ein Lächeln auf den Lippen. Juli und die ganze Bande sorgen wieder dafür, dass man mitfiebert, lacht, staunt und ganz nebenbei lernt, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.