Inhalt:
Für Paul, Max und Anna und die Schultiere geht es in ein nachhaltiges Zeltlager an den See. Nur leider ist das Schwimmen dort verboten, denn Umweltsünder verschmutzen den See. Wenn das mal kein Fall für die drei Freunde ist! Neben Gruselgeschichten am Lagerfeuer, heimlichen Nachtwanderungen und achtsamen Waldspaziergängen thematisiert dieser Band den Klima- und Umweltschutz.
Botschaft:
Was sich wie eine unterhaltsame Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt liest, schafft ganz nebenbei ein Bewusstsein für unseren Umgang mit der Natur, sowohl in dem Sinne, dass sie schützenswert ist, als auch, dass wir achtsam und ressourcenschonend mit ihr umgehen sollten. Dabei können die Leser/-innen selbst in die Rolle der Ermittler schlüpfen, den Spuren folgen und sie entziffern. Und ganz nebenbei bekommen sie ein Gefühl für Recht und Unrecht.
Gestaltung:
Die aufgelockerte Typografie, die hier und da durch Sprechblasen durchbrochen, mal gefettet, mal bunt oder dick unterstrichen wird, macht das Buch für Erstleser/-innen besonders abwechslungsreich. Hinzu kommen die zahlreichen, farbenfrohen Illustrationen, die nicht nur sehr humorvoll sind, sondern die Geschichte lebendig werden lassen.
Fazit:
"Zelten mit Juli" ist ein kurzweiliges Leseabenteuer, das einfach Lust macht, ganz darin abzutauchen. Sommer, ein Zeltlager und aufregende, aber dennoch kindgerechte Erlebnisse werden ganz ungezwungen ergänzt durch das wichtige Thema Umweltschutz - ohne erhobenen Zeigefinger und zu viel Ernsthaftigkeit. Das Buch schafft ein Grundverständnis für einen sinnvollen Umgang mit der Natur, lässt aber den Spaß an der Geschichte niemals aus den Augen.