Wir, die wir jung sind

Roman. Originaltitel: We that are young.
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Eine dramatische Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte eines Firmenimperiums und eines Landes, die brutale, letztlich scheiternde Machtübergabe von den Alten zu den Jungen darstellt, von den Männern zu den Frauen - das erzählt Preti Taneja … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Wir, die wir jung sind
Autor/en: Preti Taneja

ISBN: 3406734472
EAN: 9783406734472
Roman.
Originaltitel: We that are young.
Übersetzt von Claudia Wenner
Beck C. H.

14. Februar 2019 - gebunden - 629 Seiten

Beschreibung

Eine dramatische Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte eines Firmenimperiums und eines Landes, die brutale, letztlich scheiternde Machtübergabe von den Alten zu den Jungen darstellt, von den Männern zu den Frauen - das erzählt Preti Taneja in ihrem preisgekrönten, spannenden und gewaltigen Debütroman.

Der alte Devraj, ehemaliger Maharadscha und Chef eines mächtigen indischen Mischkonzerns, der nur ehrfürchtig "The Company" genannt wird, ist alt geworden und will sein Erbe verteilen. Er hat drei Töchter, Ranjit Singh, sein Berater, Teilhaber und Wegbegleiter, hat zwei Söhne, die ebenfalls mit bedacht werden sollen.Wer wird sich durchsetzen in diesem umfassenden Machtkampf, der auch ein Geschlechterkampf ist?

Mit hoher Präzision und Intensität, nah an den Figuren entlang, erzählt Preti Taneja in diesem unerschrockenen, ergreifenden, aber auch sarkastischen Familienepos, dicht angelehnt an Shakespeares "King Lear", eine brisante und düstere, universelle Geschichte von Macht, Verrat, Untergang und Überleben.

Portrait

Eine dramatische Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte eines Firmenimperiums und eines Landes, die brutale, letztlich scheiternde Machtübergabe von den Alten zu den Jungen darstellt, von den Männern zu den Frauen - das erzählt Preti Taneja in ihrem preisgekrönten, spannenden und gewaltigen Debütroman.

Der alte Devraj, ehemaliger Maharadscha und Chef eines mächtigen indischen Mischkonzerns, der nur ehrfürchtig "The Company" genannt wird, ist alt geworden und will sein Erbe verteilen. Er hat drei Töchter, Ranjit Singh, sein Berater, Teilhaber und Wegbegleiter, hat zwei Söhne, die ebenfalls mit bedacht werden sollen.Wer wird sich durchsetzen in diesem umfassenden Machtkampf, der auch ein Geschlechterkampf ist?

Mit hoher Präzision und Intensität, nah an den Figuren entlang, erzählt Preti Taneja in diesem unerschrockenen, ergreifenden, aber auch sarkastischen Familienepos, dicht angelehnt an Shakespeares "King Lear", eine brisante und düstere, universelle Geschichte von Macht, Verrat, Untergang und Preti Taneja, aus einer indischen Familie stammend und in Großbritannien geboren und aufgewachsen, hat als Menschenrechtsaktivistin und Journalistin aus Krisengebieten berichtet, unterrichtet an der Warwick University, ist Mitbegründerin von ERA Films und Herausgeberin von VISUAL VERSE. Für ihre Novelle "Kumkum Malhotra" erhielt sie den Gatehouse Press New Fictions Prize 2014, für "We that are young" den wichtigen britischen Desmond Elliot Prize für das beste Romandebüt.

Pressestimmen

"Eine Mischung aus Sittengemälde, Gesellschaftskritik, Generationenkonflikt, Geschlechterkampf und Thriller."
Heilbronner Stimme, Tanja Ochs

"Der Anspielungsreichtum dieses Romans ist gigantisch, vergnügt verlinkt er das Gestern mit dem Morgen, die Literatur mit der Wirklichkeit, die Historie mit der Gegenwartspolitik, Shakespeare mit Indien."
Tageszeitung, Shirin Sojitrawalla

"Ein prachtvolles, prallvolles, opulentes, kluges, spannendes und sehr lehrreiches Familienepos."
Bayern 2

"Fulminanter Debütroman (...) Taneja erzählt nah an ihren Figuren, ja, sie kriecht ihnen regelrecht unter die Poren."
Süddeutsche Zeitung, Christoph Bartmann

"Mit der opulenten Ausgestaltung dieser sehr unterschiedlichen Perspektiven entsteht ein kunstvolles Erzählgebäude, fast eine Art Palast von Roman."
Frankfurter Rundschau, Katharina Granzin

"(Preti Taneja) beweist (...) wie universell das Prinzip Generationenrevolte ist, egal ob im England Elisabethanischer Zeit oder im Indien des 21. Jahrhunderts (...) großer Zauber."
SPIEGEL Online, Anne Haeming

"Unwiderstehlich! Einer der besten und originellsten Romane des Jahres."
Sunday Times

"Brillant... kunstvoll konstruiert... Preti Taneja hat uns etwas besonders Seltenes gegeben, einen Pageturner, der zugleich unerschrocken politisch ist."
The Guardian

"Taneja verbindet Zorn mit Poesie... Die Wirkung hat etwas Zwingendes und Erhebendes... Ein denkwürdiges, nationales Epos."
The Times Literary Supplement

"Ein denkwürdiges Bild vom Indien der Gegenwart... Taneja, die sinnlich und anschaulich schreibt, schildert eindrucksvoll das Dilemma der Frauen - eine erschreckende Warnung."
The Irish Times

"Taneja schreibt so vielschichtig, dass sie unsere schlichte Vorstellungskraft, die wir sonst gewöhnt sind, übersteigt... ein glänzendes Werk."
White Review

"Tanejas Prosa ist intensiv, detailliert und fesselnd... Leserinnen und Leser werden ebenso genau spüren, wie sich das Daunenkissen in einem Fünf-Sterne-Hotel anfühlt, wie sie die Kanalisation in den Slums einer Industriestadt riechen können."
The Asian Review of Books

"Preti Taneja muss man im Auge behalten, kein Zweifel!"
Deborah Levy

"Absolut fesselnd, sehr intelligent, sehr bewegend, sehr subtil, wunderbar ambitioniert und höchst originell."
Andrew Motion

"Der beste Roman über Indien seit Vikram Seths 'Eine gute Partie'."
John Mitchinson

"Zeichnet ein unvergessliches Bild des gegenwärtigen Indien."
The Times of India
Bewertungen unserer Kunden
Familienclans
von simi159 - 12.05.2019
The Company" braucht einen Nachfolger. Devraj, ein ehemaliger Maharadscha, hat ihn über Jahrzehnte aufgebaut und zu einem der größten indischen Mischkonzerne gemacht. Jetzt wird es Zeit sich zur Ruhe zu setzen und einen Nachfolger zu bestimmen. Dervraj hat drei Töchter und sein Wegbegleiter, Berater und Teilhaber Ranjit Singh bringt seine zwei Söhne noch ins Spiel. Jeder der fünf soll bedacht werden. Doch soll man traditionell an einen Mann übergeben oder mit der Zeit gehen und die eigenen Töchter das Lebenswerk weiter leiten lassen? Fazit: So bunt und farbenfroh wie das Cover ist Indien. Und es könnte kulturell nicht weiter von uns und unserem Leben entfernt sein. Dieses Unbekannte näher kennenzulernen ein bisschen tiefer in dieses Unbekannte einzutauchen hat mich gereizt und war, neben der Beschreibung des Inhalts, der Grund dieses Buch zu lesen. Sehr detailliert schildert die Autorin die Charaktere, deren ehemaliges wie heutiges Leben und langatmig nähert man sich der Frage, wer wird "The Company" übernehmen. Da braucht man als Leser, bei all der Details und Ausschweifungen Geduld. Die Charaktere sind interessant, doch die zeitlichen Sprünge, wie auch der Wechsel zwischen Langeweile und Spannung lassen einen am Ball bleiben. Denn es ist eine ganz andere, sehr unbekannte Welt. Indien ist einerseits bunt und anders und dann wieder verstörend, abschreckend und voller Elend. Das kann faszinieren muss man aber auch aushalten können. Leider hat mich das Ende enttäuscht, vielleicht hatte ich nach all den Seiten und den Ausschweifungen etwas anderes erwartet. Schade. Meine Erwartungen waren andere, vielleicht auch zu hoch. 3 STERNE.
Opulenter Familienroman aus Indien
von adel69 - 11.05.2019
Worum geht es in dem Buch? Devraj ist Inder, 75 Jahre alt, und Leiter und Oberhaupt der gutgehenden Firma "Devraj Company" mit einigen tausend Mitarbeitern. Wegen seines hohen Alters will er die Nachfolge in der Firma regeln. Die Firma ist reich und wohlhabend. Man begann mit der Produktion von Schultertüchern, unterdessen hat man aber viele Hotels und entwickelt umweltfreundliche Autos - und vieles mehr. Kandidaten aus der Familie, die Aufgabenbereiche in der Firma übernehmen könnten, gibt es genug. Nicht nur die drei Töchter Gargi, Radna und Sita - sondern auch die beiden Söhne von Devrajs Vertrautem Ranjit Singh. Jivan Singh ist einer der beiden Söhne. Er ist der Halbbruder von Jeet Singh. Jivan kehrt nach 15 Jahren in den USA wieder nach Indien zurück. Er hat in Harvard studiert und könnte der Firma ein neues Image geben. Gargi Devraj Grover, eine Tochter von Devraj, ist die geschäftsführende Vorsitzende der Devraj Company ist. Sie engagiert sich sehr für die Firma, was sie in einem Interview mit der Journalistin Nina zum Ausdruck bringt. Außerdem liegen ihr diverse soziale Projekte, beispielsweise die Bildung der Frauen in Indien, sehr am Herzen. Sie ist bereit, solche Projekte mit Geld zu unterstützen. Radna und Sita sind Gargis Schwestern. Radna ist in der "Devraj Company" für die Public Relations (PR) zuständig. Während sie ein Leben im Luxus mit ihrem Mann Bubus genießt, fliegt sie beispielsweise an Orte, an denen Hotels der "DevraJ Company" eröffnet werden. Als Jivan nach 15 Jahren wieder in Indien eintrifft, wird er sofort in seine quirlige Verwandtschaft aufgenommen. Die Verlobung von Sita wird vorbereitet. Meine Meinung zu diesem Buch: Dieser aus der vorwiegend auktorialen Erzählperspektive verfasste Roman ist opulent, bildreich, gewaltig. Wenige Erzählpassagen aus der Ich-Perspektive gibt es auch. Gewaltig sind schon mal das Gewicht und die Aufmachung (Hardcover mit Schutzumschlag). Das Cover besticht durch Gelb- und Rosatöne - das Buch selbst ist zu schwer, um es auf Reisen oder Bahnfahrten mitnehmen zu können. Dabei nehme ich gerne Bücher mit, wenn ich unterwegs bin. Zu Anfang muss der Leser dieses Romans einiges aushalten. Jivan trifft wieder in Indien ein - und wird gefangengenommen von seinem quirligen Heimatland. Gerüche, Eindrücke, Lärm - und eine große Zahl an Verwandtschaft und deren Familien. An all das muss man sich als Leser gewöhnen - es ist in einem farbigen und literarisch besonderen Schreibstil verfasst. Außerdem musste ich mich erst mal zurechtfinden zwischen all den indischen Namen, indischen Wörtern und der sprunghaften Handlung. Die Gegenwart wechselt sich ab mit Erinnerungen, die die vorkommenden Personen haben. Faszinierend ist das schon - aber mir beim Lesen oft zu viel, da all diese Eindrücke und Wörter die Spannung des Romans rauben. Hat man sich aber durch den ersten Teil, in dem es vorwiegend um Jivan und seine Eindrücke in Indien geht, hindurch gewühlt, wird der Roman schon interessanter. Gargi ist ein starker, bewundernswerter Charakter, eine Geschäftsfrau durch und durch. Die Firma "Devraj Company" ist für sie nicht nur ein Job, sondern auch eine Leidenschaft. Man erfährt viel als Leser über das luxuriöse Leben der Oberklasse in Indien - Leuten, die schon von Geburt an in eine hohe "Kaste" hineingeboren wurden und viel Geld haben. Sie haben auch Diener, die eher wie Leibeigene behandelt werden und offensichtlich kaum Rechte haben. Die Szene, als Jivans Großvater Devraj auf einen Diener lange einschlägt, hat mich sehr erschreckt. Jivan in der Romanhandlung geht es ebenfalls so. Ihm wird schlecht. Gestört haben mich auch die vielen indischen Wörter. Klar kann man viele davon in einem Verzeichnis hinten am Schluss nachschlagen - wenn man das aber immer tut, so bremst das den Lesefluss doch ungemein. Vom Thema her und den vorkommenden Charakteren und dem Schauplatz Indien finde ich den Roman ganz gut. Auch auf den Schreibstil muss man sich einlassen können. Wegen einiger (bereits genannter) Aspekte, die mich gestört haben, ziehe ich einen Stern ab.
Opulenter Familienroman aus Indien
von adel69 - 09.05.2019
Worum geht es in dem Buch? Devraj ist Inder, 75 Jahre alt, und Leiter und Oberhaupt der gutgehenden Firma "Devraj Company" mit circa 1.000 Mitarbeitern. Wegen seines hohen Alters will er die Nachfolge in der Firma regeln. Die Firma ist reich und wohlhabend. Man begann mit der Produktion von Schultertüchern, unterdessen hat man aber viele Hotels und entwickelt umweltfreundliche Autos - und vieles mehr. Kandidaten aus der Familie, die Aufgabenbereiche in der Firma übernehmen könnten, gibt es genug. Nicht nur die drei Töchter Gargi, Radna und Sita - sondern auch die beiden Söhne von Devrajs Vertrautem Ranjit Singh. Jivan Singh ist einer der beiden Söhne. Er ist der Halbbruder von Jeet Singh. Jivan kehrt nach 15 Jahren in den USA wieder nach Indien zurück. Er hat in Harvard studiert und könnte der Firma ein neues Image geben. Gargi Devraj Grover, eine Tochter von Devraj, ist die geschäftsführende Vorsitzende der Devraj Company ist. Sie engagiert sich sehr für die Firma, was sie in einem Interview mit der Journalistin Nina zum Ausdruck bringt. Außerdem liegen ihr diverse soziale Projekte, beispielsweise die Bildung der Frauen in Indien, sehr am Herzen. Sie ist bereit, solche Projekte mit Geld zu unterstützen. Radna und Sita sind Gargis Schwestern. Radna ist in der "Devraj Company" für die Public Relations (PR) zuständig. Während sie ein Leben im Luxus mit ihrem Mann Bubus genießt, fliegt sie beispielsweise an Orte, an denen Hotels der "DevraJ Company" eröffnet werden. Als Jivan nach 15 Jahren wieder in Indien eintrifft, wird er sofort in seine quirlige Verwandtschaft aufgenommen. Die Verlobung von Sita wird vorbereitet. Meine Meinung zu diesem Buch: Dieser aus der vorwiegend auktorialen Erzählperspektive verfasste Roman ist opulent, bildreich, gewaltig. Gewaltig sind schon mal das Gewicht und die Aufmachung (Hardcover mit Schutzumschlag). Das Cover besticht durch Gelb- und Rosatöne - das Buch selbst ist zu schwer, um es auf Reisen oder Bahnfahrten mitnehmen zu können. Dabei nehme ich gerne Bücher mit, wenn ich unterwegs bin. Die Lektüre erschlägt den Leser zu Anfang. Jivan trifft wieder in Indien ein - und wird gefangengenommen von seinem quirligen Heimatland. Gerüche, Eindrücke, Lärm - und eine große Zahl an Verwandtschaft und deren Familien. Ich musste mich erst mal zurechtfinden zwischen all den indischen Namen, indischen Wörtern und der sprunghaften Handlung. Die Gegenwart wechselt sich ab mit Erinnerungen, die die vorkommenden Personen haben. Faszinierend ist das schon - aber mir beim Lesen oft zu viel, da all diese Eindrücke und Wörter die Spannung des Romans rauben. Hat man sich aber durch den ersten Teil, in dem es vorwiegend um Jivan und seine Eindrücke in Indien geht, hindurch gewühlt, wird der Roman schon interessanter. Gargi ist ein starker, bewundernswerter Charakter, eine Geschäftsfrau durch und durch. Die Firma "Devraj Company" ist für sie nicht nur ein Job, sondern auch eine Leidenschaft. Man erfährt viel als Leser über das luxuriöse Leben der Oberklasse in Indien - Leuten, die schon von Geburt an in eine hohe "Kaste" hineingeboren wurden und viel Geld haben. Sie haben auch Diener, die eher wie Leibeigene behandelt werden und offensichtlich kaum Rechte haben. Die Szene, als Jivans Großvater Devraj auf einen Diener so lange einschlägt, bis dieser zu Tode kommt, hat mich sehr erschreckt. Auch Jivan, dem nach dieser Szene schlecht wird. Gestört haben mich auch die vielen indischen Wörter. Klar kann man viele davon in einem Verzeichnis hinten am Schluss nachschlagen - wenn man das aber immer tut, so bremst das den Lesefluss doch ungemein. Vom Thema her und den vorkommenden Charakteren und dem Schauplatz Indien finde ich den Roman ganz gut. Wegen einiger (bereits genannter) Aspekte, die mich gestört haben, ziehe ich einen Stern ab. Vom Umfang her wäre das ein guter Roman, den man im Urlaub lesen kann - vom Gewicht her ist das Buch zu schwer fürs Urlaubsgepäck.
Ambitioniert...
von MB - 07.04.2019
Da ich mehr Leser bin als Literaturkritiker steht mir eine Gesamtbewertung des ambitionierten 630-Seiters Wir die wir jung sind von der jungen indischen Autorin Preti Taneja, in Großbritannien geboren und aufgewachsen, nicht zu. Die Idee ihres Erstlings ist hervorragend, nämlich den Leser*innen die indische Kultur in all ihren Gegensätzen und Spannungsfeldern näher zu bringen. Es geht zum Einen um das gesellschaftliche Spannungsfeld zwischen Traditionalismus und Moderne, zwischen der Familie als sozialer Gemeinschaft im historischen Wandel und zum Anderen um den machtvollen Einfluss des Kapitalismus, sowie um die Gegensätze zwischen arm und reich, Abhängigkeit und Unabhängigkeit. Diese Spannungsfelder vermag die Autorin auch gut in die Familie des Patriarchen Devraj, Besitzer eines Firmenimperiums, hineinzuverlegen, dabei gelingt es durchaus, die langsame Auflösung der klassischen Mann-Frau-Rollen und des Kastensystems zu beleuchten. Der anstehende gesellschaftliche Wandlungsprozess Indiens spiegelt sich als Handlung wider in der Übergabe des Firmenimperiums an die nachfolgende Generation, die ihre sehr eigenen Vorstellungen hat, sich auch entzieht und verweigert, nach neuen Lebensmöglichkeiten sucht. Soweit - sogut; ein fantastischer Stoff - eigentlich... Aber: Nach einem recht interessanten Beginn wird das Buch mit seiner Handlung zunehmend zähflüssig wegen zu vieler Details, abschweifenden Erzählens, zu vieler Namen und ganzen Sätzen in Hindi ohne eine Übersetzung; auch bleiben die Figuren relativ blass. Dabei hätten dieWidersprüche einer Gesellschaft in einem derart umfassenden Wandlungsprozess sich wunderbar in innerseelischen Konflikten der Protagonisten widerspiegeln und ihnen so mehr Tiefe geben können. Passagenweise wird das Lesen sehr anstrengend. Literarischer Anspruch und gute Lesbarkeit sollten sich nicht ausschließen!
Spannend
von Paulaso - 02.04.2019
Die im Schreibstil verwendete Sprache der Autorin hat mich gut in die Geschichte eintauchen lassen. Junge Inder aus wohlhabendem Hause, die in ihrer Jugend Jahre lang im westlichen Ausland Erfahrungen sammeln sollen um letztendlich nur für die Zwecke des Patriarchen in der Heimat zu dienen. Der junge Protagonist erinnert sich an seine Mutter, welche als Geliebte seines Vaters verstoßen wurde, und an ihren Tod. Der Vater hat sich in all den Jahren, als sein Sohn im Ausland zur Schule ging nicht bei ihm gemeldet. Beim Flug zurück nach Indien, denkt er über seine westliche Freundin nach, welche er ohne weiteres zurücklassen wird, da sie seine Mentalität nicht teilt. Er selbst empfand sich immer als der Andere, zu helle haut für einen Inder, zu dunkel für den Westen. In Indien angekommen, nimmt er intensiv die Atmosphäre auf, auch die Armut und die krassen Gegensätze im Stadtbild saugt er auf. Es gilt letztendlich nur sich zu unterwerfen um nicht selbst in den Staub, in die Armut zu fallen, das wird ihm schon klar als er am liebsten wieder von seinem Vater und dessen Gefolge weggehen will, jedoch keine Rupie in seiner Tasche hat... Die grelle Aufmachung des Einbandes passt gut, da sich über alte Machtstrukturen der Weg zu einem eigenen Leben erheben will. Ein spannender Roman, den man vielleicht nicht schnell liest, sondern auf sich wirken lässt.
King Lear in Bollywood
von KrimiElse - 01.04.2019
Episch und spannend kommt die dramatische Familiengeschichte aus Indien "Wir, die wir jung sind" von der Autorin Preti Taneja daher. Der Generationen- und Machtwechsel und der Geschlechterkampf innerhalb der Familie und gleichzeitig um ein Firmenimperium steht dabei im Mittelpunkt, und ist erzählt in Anlehnung an King Lear als düstere und äußerst spitzfindig-brisante, moderne und gleichzeitig so zeitlose Variante des alten Shakespeare-Stoffes. Devjat, alternder Machhaber und Patriarch eines mächtigen indischen Konzerns in Dehli, genannt "The Company", will sein Erbe verteilen. Er begibt sich in den Ruhestand und überläßt es einfach seinen Nachkommen, ihren Snteil zu finden. Zu bedenken sind seine drei Töchter und die zwei Söhne seines Teilhabers Ranjit Singh. Und wie bei King Lear entwickelt sich ein Generationenrevolte und eine Tragödie, erzählt im modernen heutigen Indien. Die Geschichte beginnt mit der Heimkehr des verlorenen Sohnes. Jivan, Harvard-Absolvent und unehelicher verstoßener Sohn von Ranjit, die der Beginn der Eskalation der Ereignisse ist. Die beiden ältern Töchter Deviats, Gargi und Rhada, sind sich über ihren Anteil an der Firma einig, sie wollen die Company übernehmen. Die jüngste Tochter Sita, Umweltaktivistin und Feministin, verschwindet vor ihrer Verlobungsfeier mit ihrem Freund, und auch der Halbbruder von Jivan, Ranjits rechtmäßiger Sohn Jeet, verschwindet. Jedes der Kinder hat eigene Ziele, es geht um Macht, sie kämpfen auf ihre Weise für ihre Überzeugungen und gleichzeitig um die Anerkennung der Väter. Und merken dabei nicht, dass sie sich wie alle Geschichten im Kreis drehen, spiralförmig bewegt, anstatt geradlinig verlaufend. Dinge überlappen sich und wollen sich dennoch dabei selbst nie verleugnen. Das wirkt fast ein bisschen aufgesetzt und albern. Wie im modernen Indien geben sich bei dieser Geschichte Raubtierkapitalismus und Verbundenheit mit Tradition und Mythen die Klinke in die Hand, Kastenwesen und rasante Modernisierung als Spaltformel für eine Gesellschaft. Die Shakespeare-Adaption wird hier nicht nur zur langweiligen Verlagerung in die heutige Zeit, sondern durch die vielen Zwiespälte in der indischen Gesellschaft und den nahe daran festgemachten Familienmachtkampf ergibt sich aus der jahrhundertealten Tragödie eine äußerst überzeugende Neuerzählung. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass zum einen durch die vielen Querverweise, gesellschaftlich-historischen Bezüge und Andeutungen die Protagonisten ein wenig fern bleiben. Dazu kommt die anstrengend zu lesende Sprache. Anspruchsvoll und teilweise gespickt mit ganzen unübersetzten Passagen ist es für mich doch recht mühsam gewesen, das Buch ganzheitlich und mit Vergnügen zu lesen. Ein Glossar bietet leider auch nicht den nötigen Aufschluss, und ständiges Nachschlagen beim Lesen, um Verständnis ringend, mag ich nicht besonders. Das ist sehr schade, denn andernfalls wäre es ein absolut grandioses Buch und Leseerlebnis für mich gewesen.
The Company
von buchverrückt - 28.03.2019
Auf das Buch "Wir die wir jung sind" von Preti Taneja habe ich mich sehr gefreut. Das Cover ist dank der rauen Schrift auch ein haptisches Erlebnis. Zu Beginn des Buches kehrt Jivan Singh nach dem Tod seiner Mutter nach Indien zurück, weil sein Vater, der Chef eines riesigen Imperiums, seine Nachfolge klären möchte. Bereits auf den ersten Seiten spürt man, wie groß und mächtig die Company sein muss. Der Roman ist stark angelehnt an Shakespeares King Lear, eine großartige Idee diese Geschichte auf das Indien im 21. Jahrhundert zu übertragen. Die Machtfrage erfolgreicher Patriarchen ist heute aktueller denn je. Dieses Buch nimmt einen mit auf die Reise ins ferne Indien, deren Charaktere und Kultur man Stück für Stück näher gebracht bekommt. Die Kindheitserinnerungen der Familienmitglieder komplettieren die Beschreibung der Hauptfiguren. Am Anfang hat man noch ein wenig Schwierigkeiten, mit den fremd klingenden Namen und ihrer Zuordnung, dies legt sich aber nach einigen Seiten. Das Buch beschreibt auf eine sehr gute Art und Weise die Vermischung der alten Traditionen mit neuen Lebensweisen und Ansichten. Die Kapitel werden aus der Erzählperspektive unterschiedlicher Personen erzählt, sodass man eine gute Orientierung erlangt und verschiedene Sichtweisen kennen lernt. Der Roman ist voller spannender, kontroverser Themen wie das indische Kastensystem, die Rolle der Frau, Machtverhältnisse innerhalb der Familie, Zwangsheirat und Drogenkonsum. Alle Familienmitglieder führen ein Leben voller Regeln und Vorschriften, man fragt sich wie lebenswert solch ein Leben sein kann? Oder ist diese Lebensweise normal, wenn man es nicht anders kennt. Der Ausbruch Sitas macht deutlich, wie streng die Vorschriften innerhalb der Familie sind. Diese Familie hat Macht und kann trotz aller Regeln tun und machen, was sie möchte. Taneja beschreibt eindrucksvoll, wie jedes Familienmitglied anders mit dieser Macht und seinem vorbestimmten Leben umgeht. Sie verschafft uns einen ehrlichen, uneingeschränkten Blick auf die indische Gesellschaft und ihre Sitten und ist dabei sehr kritisch und mutig. Diese fremde Welt fasziniert, ekelt aber auch gleichermaßen an. Man taucht völlig ein in die tiefen Machenschaften der indischen Wirtschaft und vergisst, dass man sich mit seinem Buch in Deutschland auf dem Sofa befindet und nicht in Indien. Als Frau waren mir einige Passagen doch etwas zu heftig, man ist entrüstet und muss sich klar machen, dass es sich um eine völlig andere Kultur handelt. Das Buch ist voller Intrigen innerhalb und außerhalb der Familie. Eine Gesellschaft voller Regeln, an die sich im Endeffekt doch keiner hält, sodass Brutalität, Mord, Totschlag und Korruption dem Alltag entsprechen. Der Einblick in diese Familiengeschichte ist einzigartig und die Autorin schafft es, dass man tief in diese Welt eintaucht und die ganze Bandbreite an Emotionen erlebt. Dieses Buch bringt den Geist zum Arbeiten.
Zu viel der Worte
von dj79 - 20.03.2019
Devraj Bapuji ist ein ehemaliger Maharadscha, der in seiner Wahrnehmung quasi aus dem Nichts - in meinen Augen durch kluge Heirat zu Beginn seiner Karriere - einen allumfassenden Mischkonzern aufgebaut hat. Um den Erfolg seiner Projekte zu gewährleisten, ist Devraj jedes Mittel recht. Korruption und Abzweigung von staatlichen Investitionsmitteln sind noch die bescheideneren Beispiele. Im hohen Alter angekommen, möchte er nun seinen Konzern "The Company" an seine drei Töchter übergeben. Gargi, Radha und Sita sollen den Konzern in seinem Sinne weiterführen, hat Devraj sie doch streng und vorbereitend darauf erzogen. Regelmäßig mussten die Mädchen beim Vater Rapport halten. Dennoch entwickelt jede Tochter eigene Ziele, ein schmutziger Machtkampf ist die Folge. Im Rahmen der König Lear ähnlichen Geschichte erfährt der Leser eine Menge über Indien und seine Kultur. Für mich war es ein regelrechter Kulturschock. Dass in Indien die Schere zwischen arm und reich im Sinne von bettelarm und unverschämt reich noch weiter auseinander geht als wir es aus Europa kennen, konnte ich mir auch vor der Lektüre so ungefähr vorstellen. Erschreckt hat mich die Heiratspolitik von Devraj. Liebe ist dafür nicht erforderlich. Entscheidender sind Beziehungsgeflechte in Richtung Politik, die dadurch generiert werden. Angewidert bin ich von den Machtdemonstrationen der Familie, insbesondere der männlichen Charaktere, als würden sämtliche Regeln und Gesetze für alle, nur für sie nicht gelten. Beispielsweise schlägt Devraj einen Diener fast tot einfach aus einem wütenden Zustand heraus. Damit dies sich nicht negativ in der Presse niederschlägt, zahlt Gargi für ihn ein Schweigegeld. Widerlich ebenso der sexuelle Missbrauch, dem Radha ausgesetzt ist. Der engste Berater und Freund von Devraj darf sie ungestraft nehmen. Perfide dabei ist, dass er ihr gegenüber beteuert, sie sei ihm die Liebste von Devrajs Töchtern. Auch die Ehemänner scheinen ihre Frauen mehr zu vergewaltigen als liebevollen Sex mit ihnen zu haben. Ein Unrechtsempfinden besitzt niemand von ihnen. Dazu muss ich unbedingt noch anmerken, dass wir hier nicht von irgendwelchen "menschlichen Abschaum" lesen, sondern von hoch angesehenen indischen Persönlichkeiten. So verwundert es auch nicht, das in diesen Kreisen Alkoholsucht und Drogenmissbrauch an der Tagesordnung sind. Irritiert von all den Machenschaften, hatte ich keinen Bedarf, irgendeinem Charakter nahe zu kommen. Der Schreibstil von Preti Taneja war mir persönlich zu aufwendig und umfangreich. Wenn man bedenkt, wie viel Geschichte wirklich erzählt wird, hätten dem Roman 150 bis 200 Seiten weniger gut getan. Die Bilder, die sie mit Worten zeichnet, waren zwar teilweise schön, z. B. als Jeet als Rudra unter dem Neembaum sitzt, aber aus meiner Sicht zu sehr in die Länge gezogen. So erhält er Roman eine Langatmigkeit, die für mich ermüdend war. Eine Empfehlung kann ich leider nicht aussprechen.
Ein indisches Drama
von Anonym - 19.03.2019
Devraj, der Gründer und Chef eines großen indischen Mischkonzerns, möchte seine Nachfolge regeln. Er selbst hat drei Töchter, es gibt aber auch noch die beiden Söhne seines Beraters Ranjit Singh, die es zu berücksichtigen gilt. Es entbrennt ein Machtkampf, der einem Drama von Shakespeare zu Ehre gereichen würde. Preti Taneja legt mit ihrem Debütroman ein großes indisches Epos vor. Die Grundidee des Romans ist vielversprechend und die Charakterzeichnungen der Figuren lassen auf eine vielversprechende neue Autorin schließen. Trotzdem hat mich der Roman nicht völlig überzeugt. Das Buch umfasst über 600 Seiten, die zudem in extrem kleiner Schrift gedruckt sind, so dass das Werk in Normaldruck wohl eher 800-900 Seiten umfassen würde. Der Umfang lässt der Autorin Raum für einen aus meiner Sicht ausufernden Stil, der mich immer wieder zum Querlesen verleitet hat. Eine deutliche Kürzung im Lektorat hätte dem Werk m.E. gut getan. Trotzdem handelt es sich um einen nicht uninteressanten Erstling einer vielversprechenden Autorin.
Zu viel der Worte
von dj79 - 18.03.2019
Devraj Bapuji ist ein ehemaliger Maharadscha, der in seiner Wahrnehmung quasi aus dem Nichts - in meinen Augen durch kluge Heirat zu Beginn seiner Karriere - einen allumfassenden Mischkonzern aufgebaut hat. Um den Erfolg seiner Projekte zu gewährleisten, ist Devraj jedes Mittel recht. Korruption und Abzweigung von staatlichen Investitionsmitteln sind noch die bescheideneren Beispiele. Im hohen Alter angekommen, möchte er nun seinen Konzern "The Company" an seine drei Töchter übergeben. Gargi, Radha und Sita sollen den Konzern in seinem Sinne weiterführen, hat Devraj sie doch streng und vorbereitend darauf erzogen. Regelmäßig mussten die Mädchen beim Vater Rapport halten. Dennoch entwickelt jede Tochter eigene Ziele, ein schmutziger Machtkampf ist die Folge. Im Rahmen der König Lear ähnlichen Geschichte erfährt der Leser eine Menge über Indien und seine Kultur. Für mich war es ein regelrechter Kulturschock. Dass in Indien die Schere zwischen arm und reich im Sinne von bettelarm und unverschämt reich noch weiter auseinander geht als wir es aus Europa kennen, konnte ich mir auch vor der Lektüre so ungefähr vorstellen. Erschreckt hat mich die Heiratspolitik von Devraj. Liebe ist dafür nicht erforderlich. Entscheidender sind Beziehungsgeflechte in Richtung Politik, die dadurch generiert werden. Angewidert bin ich von den Machtdemonstrationen der Familie, insbesondere der männlichen Charaktere, als würden sämtliche Regeln und Gesetze für alle, nur für sie nicht gelten. Beispielsweise schlägt Devraj einen Diener fast tot einfach aus einem wütenden Zustand heraus. Damit dies sich nicht negativ in der Presse niederschlägt, zahlt Gargi für ihn ein Schweigegeld. Widerlich ebenso der sexuelle Missbrauch, dem Radha ausgesetzt ist. Der engste Berater und Freund von Devraj darf sie ungestraft nehmen. Perfide dabei ist, dass er ihr gegenüber beteuert, sie sei ihm die Liebste von Devrajs Töchtern. Auch die Ehemänner scheinen ihre Frauen mehr zu vergewaltigen als liebevollen Sex mit ihnen zu haben. Ein Unrechtsempfinden besitzt niemand von ihnen. Dazu muss ich unbedingt noch anmerken, dass wir hier nicht von irgendwelchen "menschlichen Abschaum" lesen, sondern von hoch angesehenen indischen Persönlichkeiten. So verwundert es auch nicht, das in diesen Kreisen Alkoholsucht und Drogenmissbrauch an der Tagesordnung sind. Irritiert von all den Machenschaften, hatte ich keinen Bedarf, irgendeinem Charakter nahe zu kommen. Der Schreibstil von Preti Taneja war mir persönlich zu aufwendig und umfangreich. Wenn man bedenkt, wie viel Geschichte wirklich erzählt wird, hätten dem Roman 150 bis 200 Seiten weniger gut getan. Die Bilder, die sie mit Worten zeichnet, waren zwar teilweise schön, z. B. als Jeet als Rudra unter dem Neembaum sitzt, aber aus meiner Sicht zu sehr in die Länge gezogen. So erhält er Roman eine Langatmigkeit, die für mich ermüdend war. Eine Empfehlung kann ich leider nicht aussprechen.
Ein zerrissenes Indien zwischen Tradition und modernem Heute
von BigZ - 15.03.2019
Jivan, der uneheliche Sohn des engsten Vertrauten und Teilhaber des großen Devraj Bapu, Ranjit Singh, kommt, nachdem er seine Jugend- und Ausbildungsjahre in den USA verbracht hat, zurück nach Hause, nachdem seine Mutter, einst nach Amerika abgeschoben und mit einem Onkel des Familienclans verheiratet, gestorben ist. Dort soll er seinen Platz im Geschäftsgefüge der Familie finden, der Company. Als er eintrifft, ist die Macht- und Kompetenzstruktur gerade im Umbruch, denn der alte Firmenchef will seine Nachfolge regeln und das riesige Imperium zwischen seinen eigenen drei Töchtern und den zwei Söhnen seines Kompagnons aufteilen. Und diese Situation bringt das fragile Gefüge der Familie zum Beben. Kämpfe zwischen dem immer noch machtvollen und machtwilligen großen Devraj Bapu und seinen Töchtern, von denen jede das Sagen für ihre ganz eigenen Ziele erlangen will, gehen einher mit Umtrieben zwischen den weiblichen und männlichen Nachkommen, irgendwo zwischen den alten indischen Traditionen und der modernen westlich geprägten Geschäftswelt. Dazu kommen unterdrückte sexuelle Tendenzen und tatsächliche Handlungen und das alles eingebettet in die gesellschaftlichen Strukturen zwischen der ausgebeuteter armer Landbevölkerung und der High Society dieses Landes mit seiner Korruption und denselben kriminellen Machenschaften, wie überall auf der Welt. Ein monumentales Romanwerk wird uns hier vorgestellt, gleich diesem großen Land im Aufbruch, durchaus verbunden mit einer ungeahnten Brutalität, die so in ihrer Notwendigkeit nicht ganz nachvollziehbar ist. Aber es ist nun mal Mittel der Wahl der jungen Autorin, die selbst in England lebt und indische Wurzeln hat und so natürlich eine ganz andere Herangehensweise und ein ganz anderes einprägendes Fühlen für diese doch irgendwie auch sehr exotische Lebenswelt aufbringt. Ein Roman, der tiefe Einblicke gewährt, bei der die einzelne Person eher eine Stellvertreterrolle einnimmt und zwar präsent, aber emotional nicht wirklich eingebunden, in den Handlungsrahmen aufgenommen ist. Das Buch ist lang, teilweise etwas langatmig und die Hoffnung auf ein das alles aufwiegende Schlussintermezzo bleibt, je nach Sicht der Dinge, eher aus. Aber genau so wollte die Autorin zum Ausdruck bringen, wo dieses Land heute steht, bereit für eine unwägsame, offene Zukunft. Für Erkunder der indischen Mentalität und Lebensart ein großes Werk, für alle Anderen ein Buch, das mal etwas ganz anderes zu bieten hat.
Ja, was denn nun?
von Batyr - 12.03.2019
Ja, was denn nun? Einerseits stellt der Roman eine verschlungene Familiengeschichte dar, angesiedelt in der indischen Oberschicht der Gegenwart. Dann wiederum kommt der Text als schwülstige Schmonzette à la Bollywood daher. Letztlich geriert sich dieses Debüt als anspruchsvolle Shakespeare-Adaptation. Alle drei Lesarten funktionieren, aber es knirscht ganz gewaltig. Wer Zuviel will, erreicht weniger als möglich wäre! Dem westlichen Leser die gänzlich fremde Welt des indischen Subkontinents näherbringen zu wollen, ist ebenso notwendig wie ehrenhaft. Zu viele Klischees beherrschen die Köpfe. Fatal, wenn gerade diese Klischees bestätigt und weiter verfestigt werden. Der angestrebte Mix aus Tradition und Moderne hätte der Autorin die Chance eröffnet, ein differenziertes Bild der Heimat Ihrer Familie zu zeichnen. Stattdessen bekommt der Leser nur Schablonen statt Charaktere präsentiert. Da sind die verschlungenen Familienbeziehungen, wo jeder auf irgendeine Weise mit irgendeinem x-beliebigen anderen verwandt ist - oder doch beinahe. Die wirtschaftlichen und politischen Dimensionen der Handlung beschränken sich auf eine plakative Darstellung von Korruption, Rücksichtslosigkeit, gedankenlosem Konsum. Der atemberaubende Aufstieg einer aufstrebenden Industrienation, die die westliche Welt lehrt, was Moderne ist, hätte ein subtileres Portrait verdient.
Dramatischer Familienepos
von Anonym - 11.03.2019
Kommen wir zuerst zur Gestaltung: Das farbenfrohe Cover, welches das Buch ziert passt gut zur indischen Kultur - man denke da nur an die vielen Holi-Festivals, an diese erinnert mich die Buchgestaltung nämlich stark. Den Schreibstil fand ich teilweise sehr ausufernd und langatmig, aber nicht unbedingt schlecht. Phasenweise sind die Seiten nur so dahingeflogen und dann gab es wieder sehr holprige Stellen, wo ich dazu geneigt war einfach querzulesen, da es alles andere als spannend war. Vom Thema her würde ich das ganze als sehr politisch einstufen, natürlich heutzutage sehr wichtig. Jedoch haben viele Umschreibungen die viel zu detailliert waren den Lesefluss sehr blockiert. Was mir sehr gut gefallen hat war der Glossar, wo viele indische Begriffe erklärt werden. Jedoch konnte mich die Geschichte nicht wirklich in seinen Bann ziehen, wie zuvor nach der Leseprobe erwartet.
Unverständlich
von Tanja - 09.03.2019
Das Cover von Wir, die wir jung sind ist schön! Das angedeutet Farbpulver, dass sich auch haptisch vom Schutzumschlags abhebt erinnert direkt an Holi Partys. Analog dazu habe ich mir auch das Buch vorgestellt, bunt, laut, temporeich und intensiv. Aber das war es leider überhaupt nicht. Das Buch ist in fünf ist in sechs Abschnitte eingeteilt. Die ersten fünf widmen sich jeweils einem der Nachfolgegeneration der Company . Im ersten Teil passiert gefühlt gar nichts. Es war einfach nur langatmig und zu detailliert. Ich war schon fast dabei das Buch abzubrechen, was ich so gut wie nie tue. Dann wird es etwa 100 Seiten sehr spannend um dann übermäßig brutal zu werden. Was sich die Autorin dabei gedacht hat ist mir immer noch unklar. Die Gewalt war so heftig und bildlich, dass es mir übel wurde und ich folgende Szenen dieser Art überblättert habe. Diese Abwechslung von Langeweile, Spannung und Brutalität zieht sich durch das gesamte Buch. Nach diesen überaus gewalttätigen Erzählungen wechselt der Roman jeweils zu einem anderen Protagonisten. Bei jedem Abschnittwechsel springt die Autorin unterschiedlich weit in der Geschichte zurück. Das machte mir die Orientierung zum Anfang jeden Abschnitts sehr schwer. Die Charaktere sind schon interessant. Doch die Autorin schwelgt häufig zu lange in irrelevanten Beschreibungen. Dafür fehlt eine facettenreiche Ausgestaltung der Personen. Die Autorin fokussiert sich lediglich auf deren negative Eigenschaften. Dadurch verlieren sie deutlich an Authentizität. Der Klappentext verspricht zudem Sarkasmus, den habe ich nicht gefunden. Mir gefällt ist, dass in den Dialogen einige Sätze in Hindi beibehalten wurden. Durch das Frage-Antwort-Spiel schafft es die Autorin, dass man den Sinn der Aussagen trotzdem erfasst. Das ist schon faszinierend. Trotzdem ich immer wieder mit dem Roman gehardert habe, konnte die Autorin mich dazu bewegen, wissen zu wollen, wie es endet. Die Frage, worauf sie am Ende hinaus will, hat mich an die Geschichte gefesselt. Dann kam das Ende und ich dachte, das war es jetzt? Ich war zutiefst enttäuscht. Dieser Roman hat sich für mich nicht gelohnt. Ich weiß nicht, ob mir die Affinität zur indischen Kultur fehlt oder ich falsche Vorstellungen habe. Für mich ist Indien ein Land voller Gegensätze mit einer bezaubernden bunten Seite und einer voller Elend. In diesem Buch ist es einfach nur schrecklich und ging gar nicht an mich.
von lielo99 - 08.03.2019
Die Autorin Preti Taneja wurde in England geboren. Sie hat indische Wurzeln und das lässt sie in dem Buch Wir die wir jung sind deutlich erkennen. Es ist ihr Romandebüt und dafür bekam sie den britischen Desmond Elliot Preis. In dem Buch geht es um einen Patriarchen, der sich auf seinen Ruhestand vorbereiten und beizeiten seine Nachfolger bestimmen möchte. Es sind nicht nur die ehelichen Kinder, sondern auch jene, die er mit seinen Geliebten zeugte, die in die engere Wahl kommen. Es geht dabei nicht nur um viel Geld. Auch das Streben nach Macht und Ehre spielt eine Rolle bei den Betroffenen. Frau Taneja beschreibt nicht nur den Kampf der Nachkommen von Devraj, dem Chef des Unternehmens. Sie erläutert die Mentalität der Inder, die zwar sehr schnell zur Industrienation wurden, jedoch ihre einbetonierten Ansichten nicht ablegen können. Frauen gelten noch immer als minderwertig und die heiligen Kühe werden verehrt. Die vielen verschiedenen Kasten und die Macht der Religion lässt sich nicht so leicht aus den Köpfen vertreiben. Anfangs dachte ich, dass ich das Buch Wir die wir jung sind abbrechen muss. So viele mir fremde Namen und Begriffe, das war sehr anstrengend. Aber ich biss mich durch und fand gefallen an dem Stil, der Geschichte und den Hauptpersonen. Nein, knisternde Spannung gab es nicht aber dafür lernte ich die Farben des Landes sowie die Eigenheiten der Bewohner kennen. Das war nicht nur interessant sondern lehrreich. Aus dem Grund empfehle ich das Buch auch weiter. Aber Achtung, es ist kein Schmöker für zwischendurch, der Leser muss sich darauf einlassen und konzentriert sein.
Ganz gut
von Brina88 - 07.03.2019
The Company ist ein indischer Mischkonzern. Devraj ist der Chef des Unternehmens. Er möchte die Firma an seine Kinder weitergeben. Er hat drei Töchter. Sein Teilhaber Ranjit Singh hat zwei Söhne. Diese sollen ebenfalls Teile des Erbes erhalten. Spannend also, wer sich durchsetzen wird. Mir hat das Buch von Preti Taneja ganz gut gefallen. Leider muss ich aber sagen, dass sich die ganze Geschichte doch sehr gezogen hat und man diese auch etwas kürzer halten gekonnt hätte. Das Thema an sich finde ich sehr spannend und interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch hat sich angenehm und unkompliziert lesen lassen. Was allerdings etwas gestört hat, sind die vielen indischen Namen gewesen. Man ist dadurch oftmals beim Lesen hängen geblieben. Das Cover sieht toll aus. Sehr farbenfroh, genau eines der Dinge, die ich mit Indien verbinde. Alles in allem ein gutes Buch.
Farbenfrohes Cover, langatmige Geschichte!
von Merry M. - beizeitenbuecher.de - 04.03.2019
Cover- und Titelkritik Das Cover versprüht pure Lebensfreude, die Farben und die Schrift sind wunderbar aufeinander abgestimmt. Ich war vom ersten Moment an in das Cover verliebt. Der Titel hingegen lässt sich manches Mal schwer aussprechen, gefällt mir aber trotzdem total gut. Zudem lässt er zu Anfang nicht sehr tief blicken, umschreibt aber die Geschichte gut. Plotkritik Der liebe Plot, der eigentlich gut durchdacht aber beim Lesen total zäh wurde, hat mich leider nicht überzeugt. Anfangs als ich die Leseprobe las, war ich wirklich begeistert, vor allem von manchen Umschreibungen, die fast eine Prise Magie versprühten und die vor meinem geistigen Auge auftauchten. Doch leider blieb es bei diesen kurzen Momenten und hielt mich nicht fest. Der Plot blieb weiterhin zäh, da alleine am Anfang erst einmal die Protagonisten die Hauptrolle spielen und man einiges über sie erfährt. Dies ist nicht schlecht aber es wird sich so sehr daran aufgehalten, dass man von Seite zu Seite echt frustriert ist. Ich wollte einfach das es weitergeht aber irgendwie plätscherte es vor sich hin. Das Denken des Protagonisten wird beschrieben, alles was der Protagonist um sich herum wahrnimmt wird festgehalten und dies zieht es unnötigerweise in die Länge. Ich denke, dass man einiges hätte streichen können. Es ist nicht verkehrt, in das Denken der Person, um die es gerade geht, einzutauchen - ganz im Gegenteil aber man muss doch nicht alles bis ins kleinste Detail erläutern. "Der Sand ist Orange wie geraspelte Orangenschalen", "Die Sonne am Horizont des blauen Himmels, diesen Sommer, wirft Schatten hinter die grauen Dächer mit ihren vergilbten Ziegelsteinen, in dessen dunkler Ecke eine alte, dicke Katze sitzt", gilt im übrigen als Beispiel dafür, wie die Sicht des Protagonisten ist. So wird aus seiner Sicht seine Umwelt beschrieben. Immer und immer wieder. Dies könnte man ebenso auf weitere Protagonisten in dieser Geschichte beziehen. Ein bisschen davon ist in Ordnung aber nicht die gefühlt ersten hundert Seiten, sodass man einfach die Freude daran verliert. Gefühlt ging es das ganze Buch so. Die Geschichte und somit der Plot sind grundlegend gut, da eine wunderbare Geschichte dahinter steckt, eine Message. Durch diese ganzen Be- und Umschreibungen nahezu, ist der Plot gleich mit langweilig weil weniger einfach mehr ist. Schreibstilkritik Wie auch der Plot, ist der Schreibstil, eben durch die Be- und Umschreibungen sehr zäh und hemmt den Lesefluss dieses dicken Wälzers ungemein. Es wird wie oben schon geschrieben, vieles umschrieben, beschrieben und einfach im Endeffekt zu viel geschrieben. Darunter leidet der Lesefluss sehr und macht den Schreibstil sehr schwergängig. Ich kam einfach nicht voran und ich musste einen Satz sogar mehrmals lesen, bis ich ihn verstanden habe. Für mich einfach anstrengend. Protagonistenkritik Die Protagonisten waren für mich leider auch nicht wirklich der Hit. Wenn ich mich an den Anfang erinnere und an den ersten Hauptprotagonisten, sowie seinen Vater und einen guten Freund von ihm, fehlte mir einfach die Tiefe. Sie waren einfach da, haben mich aber keineswegs berührt, zum Nachdenken gebracht, geschweige das ich einen Draht zu ihn hatte. Ich konnte sie nicht greifen, sie schienen nicht unbedingt dreidimensional, was daran liegen könnte, dass einfach zu viel noch zwischendurch gedacht, gemacht und überhaupt wurde. Ich habe mir Protagonisten vorgestellt, die für mich greifbar sind, mit denen ich mitfühlen und mitfiebern kann, doch all das blieb leider aus. Das ehrliche Fazit: Ein langatmiger und dicker Wälzer mit wunderschönem Coverdesign, der sich so manches Mal an kleinen Dingen aufhält, die nicht sein müssten.
von Gisela Block - 02.03.2019
Als Jivan aus Amerika nach Indien zurückkehrt, erfährt er vom Erbe seines Ziehvaters Devraj, einem ehemaligen Maharadscha und Chef eines mächtigen Konzerns. Zur selben Zeit verweigert Sita, Devrajs jüngste Tochter, die vorgesehene, arrangierte Ehe, wie sie schon ihre älteren Schwestern eingegangen sind. Damit beginnt der Kampf ums Erbe und die Geschlechterrollen... Eine moderne Interpretation des Shakespearschen King Lear , versetzt ins heutige Indien.
King Lear in Bollywood
von Pedi - 01.03.2019
Schwierig fand ich die Lektüre von Taneja Pretis indischem Familienroman. An Shakespeares König Lear angelehnt, erzählt er ein modernes Märchen von einem mächtigen Industriemagnaten und seinen drei Töchtern im heutigen Indien. Intrigen, Ränke, Eifersüchteleien - manchmal etwas ausufernd, häufig drastisch, oft fremd, ist es doch eine interessante Geschichte, die die Autorin da ausbreitet. Was sie allerdings phasenweise unlesbar macht, sind nicht die vielen, vielen Anspielungen, literarischen Verweise und nicht erläuterten Hintergründe - das kann man überlesen oder nachschlagen. Störend empfand ich den inflationären Gebrauch von Hindi-Wörtern und kompletten Absätzen auf Hindi. Zudem ist dem Buch die Art Glossar angefügt, die mich beim Lesen wahnsinnig macht: von zehn verwendeten Wörtern findet man maximal zwei. Die Umsetzung des Shakespeare-Dramas fand ich allerdings sehr gelungen. Im Endeffekt war aber der Ärger größer als das Vergnügen.
Langatmig
von Mathildis Schmitz - 26.02.2019
Jivan kehrt nach vielen Jahren in den USA nach Indien zurück und wird sofort in eine dramatische Familiengeschichte gezogen. Er ist der uneheliche Sohn eines engen Mitarbeiters der Company , eines großen indischen Konzerns, der von Beton bis Lifestyle alles vermarktet und beherrscht. Eigentümer des Konzerns ist der alte Devraj Bapuji, der sein Lebenswerk nun an seine drei Töchter und die Söhne seines Mitarbeiters übergeben will, zu denen auch Jivan gehört. Devrajs Töchter waren immer heimlich in Jivan verliebt. Doch dann artet die ganze Sache aus. Devraj verschwindet und zieht als Wanderprediger durch die Lande, um gegen seine Töchter zu wettern, seine jüngste Tochter will ganz anders leben, Jivans Halbbruder ist ebenfalls unauffindbar. Ales geht de Bach runter, Menschenleben zählen nicht mehr. Laut Klappentext soll das Buch an König Lear erinnern, aber bei einigen Gemetzeln dachte ich eher an Macbeth . Anfangs kam ich ganz gut in das Buch hinein, aber nach etwa 300 Seiten fiel mit das Lesen immer schwerer. Die zahlreichen Namen, die vielen indischen Worte, die zum größten Teil im Anhang nicht erklärt werden, der sehr detailreiche Erzählstil, das fand ich sehr anstrengend. Ich hatte bisher sehr wenige Bücher über Indien gelesen, deshalb interessierte mich dieses Buch, denn ich wollte in eine fremde Welt eintauchen. Das ist nur bedingt gelungen, weil sich die Seiten irgendwann nur noch zogen. Schade! Preti Tenaja hat sicherlich Potential, denn ihr Schreibstil ist sehr ausgefeilt, aber leider konnte ich persönlich mit diesem Buch wenig anfangen. Das Cover ist übrigens sehr spektakulär, sieht aus wie einem Holi-Festival entsprungen.
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