Wer kennt ihn nicht? Den Grinch, der Weihnachten erst hasst und dessen Herz sich dann am Ende doch erweichen lässt. Bisher habe ich nur den Film gesehen, in 2025 bin ich aber noch mal mit der Nase drauf gestoßen worden, dass das Original ja von Dr. Seuss war - ein Kinderbuchautor aus den USA, dessen Stern ich auf dem Hollywood-Boulevard entdeckte. Da ich mir sowieso vorgenommen habe mehr auf Englisch zu lesen und in diesem Zuge mit einigen Kinderbüchern begonnen habe, kaufte ich mir auch den Klassiker "How the Grinch stole Christmas". In dem Bilderbuch, das die Geschichte in Reimen erzählt, geht es um den Grinch, der sich über die Leute aus Who-ville ergärt, weil sie Weihnachten lieben und er selbst hasst das Fest der Liebe. Deshalb beschließt er ihnen Weihnachten wegzunehmen, verkleidet sich als Weihnachtsmann und stiehlt in der Nacht alle Weihnachtsgeschenke. Er geht fest davon aus, dass die Freude in Who-ville nun vorbei ist, weil es ja keine Geschenke mehr gibt. Doch weit gefehlt. Die Menschen singen und freuen sich trotzdem, dass sie einander haben. Da realisiert der Grinch, dass Weihnachten doch nicht nur materialistisch ist, sondern wirklich etwas bedeutet. Schließlich bringt er den Menschen ihre Geschenke zurück und isst mit Ihnen am Ende einen Weihnachtsbraten. Eine schöne Geschichte, vor allem in der Weihnachtszeit. Ich kann das Kinderbuch allen empfehlen, die es noch nicht kennen. Ich denke ich werde es nun jedes Jahr lesen, da es wirklich schnell durchgelesen ist. Die Illustrationen sind einfach gehalten und trotzdem aussagekräftig. Ich freue mich schon auf das neue Buch von Dr. Seuss, was in 2026 herauskommen soll, was nach seinem Tod gefunden wurde.