Minimalista von Shira Gill.Aufräumen. Ausmisten. Ist nicht immer leicht, aber notwendig. Besonders dann, wenn man etwas vorhat und das hatten wir.Daher kam mir dieses Buch wirklich sehr entgegen und ich hab es neugierig durchgeblättert und gelesen. Es hat interessant Einblicke und Gedankengänge - auch in Bezug auf unliebsame Geschenke, denn mal ehrlich: Wer hat nicht auf eine Schublade voll mit Dingen, die man einmal geschenkt bekommen hat?Unsere Wohnung - insbesondere das Wohnzimmer - war schon ziemlich voll. Die Bücherregale sträflich vernachlässigt.Als ich das Buch bekommen hatte, begann ich direkt damit, das Badezimmer zu entrümpeln. So wundervoll, wie im 10. Kapitel konnte ich es nicht machen. Aber es fühlt sich leichter und freier an. Wie alles.Stolz bin ich auf mich, denn mal ehrlich: Betriebsblind wird man irgendwann in den eigenen Vierwänden.Meine Bücherregale habe ich entstaubt und so gestellt, dass es weniger aussieht - ohne aber ein Buch aussortieren zu müssen.All das haben wir aus einem bestimmten Grund gemacht:Wir wollten eine Katze (Kater). Und natürlich muss Platz geschaffen werden - für Kratzbaum, Katzenklo, Futterstelle und so weiter. Also fing das große Ausmisten an, getreu dem Motto des Buches. Nur nicht ganz so heftig. Ich meine, alles konnte ich nun wirklich nicht loswerden.Natürlich hab ich auch die Schränke ausgemistet.Doch ein Bereich muss ich mir noch vornehmen:Die Küche.Kapitel 8.Ich hab damit angefangen, aber für mich ist es wie ein Fass ohne Boden.Minimalista muss man nicht strikt einhalten, aber es ist toll und ich fühle mich so unendlich freier und lebendiger. Das Wohnzimmer sieht wieder aus, wie eins und ich bin tatsächlich über mich gewachsen. Mein William Shakespeare und Jane Austen Regal. Es war ja nicht mehr auszuhalten und dann ... Manchmal muss der Schalter echt umgeswitched werden und ein Ruck durch einen hindurchgehen, bis man wirklich wieder handelt. Zumindest geht es mir so.