Titel: We who will die
Autorin: Stacia Stark
Verlag: dtv
Preis: 26,00€
Seitenzahl: 624 Seiten
Übersetzerin: Michelle Gyo
Inhalt:
Für Arvelle ist das Leben im Dorn Distrikt ein ständiger Überlebenskampf. Als letzte Rettung für ihren Bruder geht sie einen magischen Schuldschwur mit einem Vampir ein: Sie soll den Imperator töten, einen göttlich erschaffenen, uralten Vampir. Dafür muss sie zunächst an der Auslese teilnehmen ein Arenawettkampf, in dem nur die Schnellsten, Stärksten und Tödlichsten bestehen. Arvelle wird dabei in eine Verschwörung hineingezogen, die das Reich erschüttern wird. Zwischen tödlichen Kämpfen, dunkler Magie, höfischen Intrigen und einer Verpflichtung, die sie das Leben kosten könnte, muss sie entscheiden, wem sie vertrauen kann. Vielleicht sogar dem Mann, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat
Meine Meinung:
Ich habe bereits ein Buch von Stacia Stark gelesen, dass mir gut gefallen hat und so war ich neugierig, wie mir ihre neue Reihe gefallen wird.
Das Cover des Buches überzeugt mich persönlich nicht ganz. Es passt eigentlich ganz gut zur Geschichte, aber auf den den ersten Blick konnte es mich nicht direkt begeistern. Es ist stark am amerikanischen Original angelehnt, welches mir leider auch nicht wirklich gefällt, aber hier konnte mich einfach der Inhalt richtig neugierig machen, so dass das Cover für mich eher zweitrangig ist. Dennoch hat es bei der Darstellung des Sandes auch einen coolen Effekt, wenn man mit der Hand darüber fährt.
Arvelle konnte mich von Anfang an begeistern. Sie ist eine absolut starke Protagonistin, die für ihre Brüder wirklich alles gibt. Sie hat sich so einigen Herausforderungen zu stellen und gerät oft an ihre Grenzen.
Auch die Liebesgeschichte hat mir bisher gut gefallen, wobei Loyalität hier viel auf die Probe gestellt wurde. Somit bin ich gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.
Die Handlung des Buches fand ich sehr spannend, da Arvelle alles für ihren Bruder tut und so geht sie einen Deal ein den Imperator zu töten. Dafür muss sie allerdings erst die Kämpfe in der Arena überstehen, um dann für die Eliteeinheit ausgewählt zu werden und nah genug an den Imperator ranzukommen und ihren Auftrag zu erfüllen. Generell muss ich aber auch sagen, dass die Handlung hier relativ komplex war und man viele neue Informationen bekommen hat. Ich habe Charaktere immer wieder hinterfragt, war mir lange nicht sicher, wem man wirklich vertrauen kann und gleichzeitig gab es auch immer wieder einige Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet habe. Dadurch war aber auch durchweg Spannung vorhanden, so dass ich viel Spaß beim lesen hatte und richtig mitgerätselt und mitgefibert habe.
Nachdem Ende vom ersten Band bin ich nun auch schon sehr gespannt, wie es im zweiten Buch weitergehen wird, da ich doch noch sehr viele Fragen habe und gespannt bin in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickeln wird.
Die Nebencharaktere waren bisher auch gut, obwohl sie mich noch nicht ganz überzeugen konnten. Neben der Haupthandlung und dem Fokus auf Arvelle sind diese für mich doch noch ein bisschen untergegangen, obwohl ich hier definitiv schon Potential sehe, dass sich daraus auch noch tolle Freundschaften entwickeln können. Auch der bzw. die Love Interest(s) haben mich neugierig gemacht, so dass ich auch über diese gerne noch mehr lernen möchte.
Die Welt hat mich absolut begeistern können, da es wirklich sehr erfrischende Ideen rund um Vampire gab. Auch die Inspiration vom römische Reich habe ich so noch nie gelesen. Ich muss sagen, dass für mich einige Elemente hier noch nicht ganz so viel Aufmerksamkeit bekommen habe, so wie ich es mir gewünscht hätte, wie zum Beispiel die Götter. Was diese angeht habe ich doch noch ein paar Fragen. Dafür fand ich die verschiedenen Wesen, die hier vorgestellt wurden sehr interessant und hoffe im zweiten Band noch mehr darüber lernen zu können.
Der Schreibstil von Stacia Stark hat mir wirklich sehr gefallen. Ich kam sehr leicht durch die Geschichte und fand dass es sehr viel Spannung gab. Die Atmosphäre, die Stacia Stark hier geschaffen hat, konnte mich auch von der ersten Seite absolut mitreißen. Ich habe sehr mit Arvelle mitgefibert, da sie sich hier einigen Herausforderungen stellen musste. Für mich war das Buch schon ein großartiger Auftakt dieser Reihe und so bin ich schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird und freue mich darauf diesen zu lesen.