The Stars We Reach" war für mich wie ein Sommerurlaub zwischen den Seiten.Nach dem Verrat ihres Freundes flieht Ivy nach Australien in das idyllische Küstenstädtchen Emerald Bay, um auf einer Farm einen Neuanfang zu wagen. Dort trifft sie auf ihre neue Mitbewohnerin - oder besser gesagt Mitbewohner - Taylor. Und damit beginnt eine Geschichte, die nicht nur mein Herz erwärmt hat, sondern mich komplett in ihren Bann gezogen hat.Emerald Bay ist für mich zu einem Ort geworden, an den ich am liebsten sofort ziehen würde: Wellenrauschen, Sonnenschein und diese heimelige Kleinstadtatmosphäre. Ivy mochte ich von Anfang an, weil sie so greifbar wirkt - verletzlich, aber gleichzeitig mutig genug, sich ihrem neuen Leben zu stellen. Und Taylor ... na ja, sagen wir mal so: Er hat definitiv Bookboyfriend-Potenzial! Besonders die warmherzigen Szenen mit seinem Vater, der an Alzheimer erkrankt ist, haben mich berührt.Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich genau richtig - ohne unnötige Hektik, dafür mit ganz vielen kleinen Momenten, die einen seufzen lassen. Am Ende wollte ich gar nicht, dass das Buch vorbei ist.Ja, es gibt Stellen, die etwas vorhersehbar sind, und manche Konflikte hätten sich mit mehr Kommunikation schneller gelöst - aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.Für mich ist "The Stars We Reach" eine absolute Wohlfühlgeschichte, perfekt für alle, die Fernweh, Romantik und ein bisschen Herzklopfen suchen. Ich freue mich jetzt schon riesig auf den nächsten Band! ¿