Spitzbergen um 2110 - Thommy lebt mit seiner Familie, Großmutter, Vater und zwei Brüdern, in einem Haus in Spitzbergen. Seine Großmutter ist die Hüterin der Saatgutbank, die einst angelegt wurde, um in Krisenfällen immer genug Saatgut in Artenvielfalt zu haben. Die Klimakrise hat viel zerstört, aber Großmutter kommt aus einer Zeit davor...In einer weiteren Geschichte kämpft Tao um ein anderes Überleben und ist interessiert an der Saatgutbank. Ihr Sohn Wei-Wei war 2095 an einem Bienenstich ums Leben gekommen, als es eigentlich schon keine Bienen mehr gab. Wei-Wei mußte die Blüten der Bäume per Hand bestäuben und wurde dabei gestochen...Interessant die Verknüpfung von Wei-Wei in diesem Roman mit dem ersten Buch dieses Klimaquartetts von Maja Lunde, denn Wei-Wei ist bekannt aus DER GESCHICHTE DER BIENEN.Maja Lunde's Romane spielen immer auch am Rande einer Dystopie (neben Erzählsträngen aus der Gegenwart oder Vergangenheit), da die Gegebenheiten zwar in der Zukunft liegen, aber schon absehbar in ihrer Entwicklung, wenn nicht heute gegengesteuert wird, oder es eigentlich doch schon zu spät ist...Leider ist der vierte Roman, also dieser hier, für mich der weniger Interessante.