Konnte mich leider nicht überzeugen. Schwaches Worldbuilding, oberflächliche Charaktere und wenig emotionale Tiefe. ¿
Leider hat mich das Buch überhaupt nicht überzeugt. Zwischendurch, war es immer mal wieder interessant, was mich dazu gebracht hat es zu Ende zu lesen, weil ich gehofft habe dass die Geschichte sich verbessert. Dies war leider nicht der Fall.Anfangs fand ich das Buch sogar recht unterhaltsam. Gerade Remys Überzeugung, sie würde sich auf einem Filmset befinden, sorgte für einige amüsante Momente und wirkte zunächst auch nachvollziehbar. Allerdings hielt sie sehr lange an dieser Annahme fest, obwohl ihr immer wieder erklärt wurde, dass dies ihre neue Realität ist. Dadurch wurde dieser Aspekt für mich mit der Zeit eher anstrengend als unterhaltsam.Das Worldbuilding konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Über die politischen Strukturen erfährt man kaum etwas, und auch von der Anderswelt selbst konnte ich mir nur schwer ein klares Bild machen. Hier hätten mir deutlich detailliertere Beschreibungen der Welt, ihrer Hierarchien und ihrer Besonderheiten geholfen.Auch die Charaktere bleiben alle leider sehr oberflächlich. Man erfährt kaum etwas über sie, wodurch ich mich nicht in sie hineinversetzen und auch keine emotionale Bindung aufbauen konnte. Ein Großteil der Handlung dreht sich um Remys Gefühle für Keon. Für meinen Geschmack entwickelte sich diese Beziehung jedoch viel zu schnell. Remy scheint bereits nach kürzester Zeit vollkommen von ihm eingenommen zu sein, während auch Keon immer wieder Ausnahmen für sie macht. Da die beiden kaum Zeit miteinander verbringen und ihre Verbindung nur oberflächlich aufgebaut wird, konnte ich die romantische Entwicklung leider nicht nachvollziehen.Auch die Spice-Szenen konnten mich leider nicht überzeugen. Sie wirkten auf mich oft eher unangenehm als emotional oder spannend, weshalb ich einige davon später sogar übersprungen habe.Auch die Kampfszenen konnten mich leider nicht fesseln. Besonders aufgefallen ist mir die ständige Wiederholung des Begriffs "Clann". Da dieser Begriff in kurzen Abständen immer wieder verwendet wurde, wirkte der Schreibstil in diesen Szenen auf mich irgendwann recht eintönig. Mehr sprachliche Abwechslung hätte hier meiner Meinung nach geholfen.Insgesamt konnte mich Crimson Sky leider nicht überzeugen. Die Geschichte hatte zwar einige wenige interessante Ansätze und begann für mich durchaus unterhaltsam, verlor mich jedoch im weiteren Verlauf immer mehr. Vor allem das schwache Worldbuilding, die oberflächlichen Charaktere und die für mich nicht nachvollziehbare Liebesgeschichte haben dazu geführt, dass das Buch sein Potenzial nicht ausschöpfen konnte. Daher vergebe ich 2 von 5 ¿¿.