Ganz nett
Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen und neugierig gemacht, wie Hanna nach der Flucht vor der eigenen Hochzeit weitermachen wird. Leider war sie mir im weiteren Verlauf aber leider nur noch mäßig sympathisch. Besonders gestört hat mich, dass sie keinen eindeutigen Schlußstrich unter ihre Beziehung setzt und ihren Fast-Ehemann wochenlang im Unklaren lässt, wieso sie eigentlich abgehauen ist. Selbst wenn sie sich darüber erstmal selbst im Klaren werden muss, hätte sie wenigstens ein kurzes Lebenszeichen von sich geben können. Blendet man diese unfaire Aktion aus, fand ich ihre Zeit bei Iris und die gemeinsamen Renovierungsarbeiten recht unterhaltsam, aber leider ploppten eben immer wieder ihre Gedanken über München, ihre Arbeit im dortigen Luxushotel, ihre zukünftige Familie auf und haben die vermeintliche Idylle wieder gestört. Es hat immer wieder daran erinnert, das da ja noch eine andere große Baustelle offen war, und prompt war ich wieder genervt von Hannas Feigheit, sich ihrer Realität zu stellen. Fazit: Nette Geschichte mit unschönem Beigeschmack.