Ich kann¿s gar nicht perfekt in Worte fassen, aber es ist wirklich eins von den Büchern, die leise kommen und dann richtig im Herzen bleiben
Es geht um Tara, die adoptiert wurde und eigentlich denkt, sie führt ein ganz normales, glückliches Leben, bis sie anfängt zu merken, dass ihr irgendwie ein Teil von sich selbst fehlt. Allein dieses Gefühl, seine eigene Herkunft nicht richtig zu kennen, wurde so ehrlich und nah beschrieben... das hat mich echt berührt. ¿¿¿¿Als sie dann den Mut fasst, sich auf die Suche nach ihren Wurzeln zu machen, beginnt eine Reise, die so viel mehr ist als nur ein Ortswechsel. Und genau das fand ich so schön: Es geht nicht um großes Drama, sondern um echte Gefühle, um Selbstfindung und darum, seinen Platz im Leben zu finden. ¿Auch ihre Beziehung und ihr "altes Leben" haben sich für mich oft eher nach Gewohnheit als nach echtem Glück angefühlt und ich fand das so realistisch dargestellt.Und dann dieses Setting in Nepal ¿¿¿ ich schwöre, ich hatte beim Lesen das Gefühl, selbst dort zu sein.Der Schreibstil ist super leicht, man fliegt einfach durch die Seiten, aber emotional hat es mich komplett mitgenommen.