Spannende Idee mit viel Potenzial, leider nicht ganz so stark umgesetzt wie erhofft.
Die Bestsellerautorin Emilia Ward schreibt erfolgreiche Krimis. Doch plötzlich geschehen in ihrem eigenen Umfeld mysteriöse Vorfälle, die erschreckende Parallelen zu ihren Büchern aufweisen, sogar zu ihrem neuesten Manuskript, das noch gar nicht veröffentlicht wurde. Das kann eigentlich nur eines bedeuten: Der Täter muss aus ihrem engsten Kreis stammen. Doch wem kann Emilia noch vertrauen? Wer lügt, wer spielt ein falsches Spiel? Entschlossen versucht sie, die Wahrheit selbst herauszufinden ...Der Schreibstil von Claire Douglas ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Die Grundidee der Geschichte fand ich wirklich spannend und vielversprechend. Ein Täter, der Szenen aus unveröffentlichten Manuskripten nachstellt, das hat definitiv Gänsehautpotenzial.Teilweise war das Buch auch fesselnd und bot einige überraschende Wendungen. Viele Kapitel endeten mit kleinen Cliffhangern, sodass man weiterlesen wollte. Trotzdem hat mir diesmal dieses gewisse Etwas gefehlt, diese konstante Spannung, die einen wirklich den Atem anhalten lässt. Im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin konnte mich "Perfect Crime" leider nicht ganz so mitreißen.Ich habe die bisherigen Romane von Claire Douglas sehr gerne gelesen, sie gehört für mich zu meinen Lieblingsautorinnen. Umso mehr hat es mich überrascht, dass mich dieses Buch etwas enttäuscht zurückgelassen hat.Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf ihr nächstes Werk, denn ihr Talent für spannende Geschichten steht für mich außer Frage.