Als die Leiche einer berühmten Modeinfluencerin in der Donau gefunden wurde, sind alle Alarmglocken bei der Polizei angegangen. Aber auch der Wiener Bote hat die Suche nach dem Mörder aufgenommen, denn ihre Journalistin Sarah Pauli, kannte die Tote persönlich, da sie sie schon interviewt hatte. Außerdem ist Sarah bekannt dafür immer etwas übersinnliches zu sehen. Denn am Fundort wurde auch ein Boot mit einem aufgemalten keltischen Knoten und eine Halskette mit einem ähnlichen Symbol gefunden. Als dann noch ein Mann sich meldet, der für Ordnung auf dem Friedhof der Namenlosen sorgt, den Fund eines versteckten Kreuzes meldet, wacht der Spürsinn in Sarah endgültig auf.
Der Wien-Krimi Tod auf der Donau von Beate Maxian hat ein sehr schönes Cover mit einer tollen Aufnahme einer Donau Ansicht. Genau hier oder vielleicht auch an einer anderen Stelle spielt dieser Krimi, der den Tod von jungen Frauen zum Thema hat, die mit mystischen Zeichen in Verbindung stehen, Spezialistin dafür ist die Journalistin Sarah Pauli, die auch sofort die Recherchen zu dem Zeichen und eventuellen Todesfällen an der Donau aufnimmt. Sie steht mit dem Kommissar Stein der Wiener Kripo im Austausch, der aber nicht immer glücklich über die Zusammenarbeit ist. Ich finde diese Betrachtung der Fälle aus dieser Perspektive einer Journalistin mit Hang zum Übersinnlichen sehr interessant und von der Autorin sehr gut gewählt. Auch die Story, die in der Welt der Reichen und Schönen spielt, ist sehr interessant. Die Mystik um die keltischen Zeichen und den Friedhof der Namenlosen bringt eine etwas andere Sicht in den Krimi. All das ist sehr bildhaft erzählt und ich kann den Ablauf der Ermittlungen in diesem Krimi in meinem Kopfkino gut verfolgen. Auch der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut und hält immer wieder Überraschungen bereit.
Ich mag diese Art Krimis mit besonderen Ermittlern, die in einer interessanten Stadt spielen und auch noch weitere spezielle Besonderheiten zu bieten haben. Ich kann den Krimi guten Gewissens weiterempfehlen.