Typisch gut, Freida McFadden!
Freida McFadden gehört für mich genauso ins Bücherregal wie Sebastian Fitzek. Auch "Die Ehefrau" fand ich solide, jedoch mit einem kleinen Haken. Aber kommen wir erstmal zur... Inhaltsangabe"Sylvia Robinson wird im Haus der Barnetts als private Pflegekraft eingestellt. Nach einem Unfall benötigt Victoria Barnett rund um die Uhr Betreuung. Sie kann weder gehen noch sprechen und ist an ihr Bett im obersten Stockwerk des Hauses gefesselt. Daher hat ihr Mann Sylvia als Unterstützung hinzugeholt. Doch schon bald hat Sylvia das Gefühl, dass Victoria nicht so hilflos ist, wie sie scheint. Dann entdeckt sie Victorias Tagebuch versteckt in einer Kommode. Und was sie darin liest, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg."Meine Meinung zum BuchFreida McFadden hat einen unglaublich einnehmenden Schreibstil. Sobald ich ein Buch von ihr begonnen habe, bin ich nicht nur mittendrin sondern gefangen. Sie schreibt Pageturner, und ich liebe an ihren Büchern die kurzen Kapitel, die mir das "Eins geht noch, bevor ich meinen Haushalt machen muss" erlaubt ;-)Wenn wir uns die Handlung ansehen, sind wir auch schon an dem Knackpunkt, den ich für mich feststellen musste: Die Ähnlichkeit zu "Verity" von Colleen Hoover. Ich hatte "Verity" erst wenige Wochen zuvor gelesen und war da natürlich vorbelastet. "Verity" hat mich extrem mitgenommen, ich musste das Buch mehrfach zur Seite legen, um drüber wegzukommen, was ich gerade gelesen hatte. Ganz so holte mich "Die Ehefrau" nicht ab und war durch "Verity" oft vorhersehbar. Die Protagonisten fand ich gut, leider auch nicht ganz so sympathisierend wie bei "Verity". Ihr seht, ich komme einfach nicht drum herum, "Die Ehefrau" und "Verity" zu vergleichen, aber bestimmt geht es da nicht nur mir so. Es geht hier um einen wirklich soliden Psychothriller einer fabelhaften Autorin, das ist nicht von der Hand zu weisen, und ich hatte durchaus Spaß beim Lesen. Würde das Buch auch zu 100% empfehlen (an Personen, die nicht vorher "Verity" gelesen haben).