Ich wollte es mögen, hat mir aber vom Stil leider überhaupt nicht gefallen.
MEINUNGEin Buch, auf das ich thematisch Lust hatte und das ich mir als richtig nett vorgestellt habe.Begonnen hat das Buch mit Tagebucheinträgen von Allie und Chatverläufen zwischen Allie und Milo. Mir hat das rein von der Formulierung her nicht so zugesagt. Zusätzlich war mir so gar nicht klar, wohin das führen soll. Ich habe weitergelesen, weil ich noch dachte, es wäre eine Art "Vorbereitung¿ auf das noch kommende.Leider hat mich aber das "noch kommende¿ noch mehr enttäuscht als der Anfang. Denn die einzigen Themen waren Missverständnisse in der Kommunikation, verbunden mit gegenseitiger Schuldzuweisung und dem beidseitigem Stillstand in gefühlt jeglicher Hinsicht. Gleichzeitig waren zwar auch psychische Themen präsent, die fand ich insbesondere in Blick auf die ständige Wiederholung der Schuld, sehr oberflächlich.KLAPPENTEXTAllie glaubt nicht an die große Liebe, sie analysiert sie lieber mit wissenschaftlicher Präzision. Als sie nach einem langen Forschungsprojekt erschöpft in ihre Heimat London zurückkehrt, stellt sie entsetzt fest, dass sie auf dem Flug ihr Handy mit ihrem Sitznachbarn vertauscht hat. Und dass dieser Unbekannte niemand Geringeres als Milo Ford war: der charmante Filmstar und wandelnde Inbegriff von Romantik. Kurzerhand beschließen die beiden, das digitale Leben des anderen zu übernehmen, bis sie zurücktauschen können - denn Milo ist in den rumänischen Bergen, ohne Kurierdienst, ohne eine Möglichkeit sich zu treffen für die nächsten 21 Tage. Doch während sie sich durch fremde Nachrichten, intime Einblicke und unerwartete Offenbarungen navigieren, wächst eine Verbindung, die keiner von beiden kommen sieht ... Insgesamt eine Enttäuschung und kein doch auf einmal überraschend gutes Buch, wie ich es vor Jahren bei Lia Louis ersten Buch empfunden habe.