Bewegend, tiefgründig und voller Gefühl.Ein Roman über Familie, Erbe und Identität, der mich von der ersten Seite an berührt hat."Man braucht nur eine Insel - oder alternativ ein Buch!"Dieser Satz von Christiane Wünsche passt für mich perfekt zu ihrem neuen Roman Es bleibt doch in der Familie.Christiane Wünsche gehört mit zu meinen liebsten Autorinnen, weil ihre Familienromane mich immer sofort mitten ins Herz treffen. Auch diese Geschichte hat mich wieder tief bewegt.Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern, die nach dem Tod ihrer Tante Klara vor einer überraschenden Erbschaft stehen - und damit vor alten Konflikten, neuen Wahrheiten und der Frage, was wir im Leben wirklich "erben". Besitz? Erinnerungen? Verantwortung?Diese Frage zieht sich wie ein leiser, kraftvoller Faden durch den ganzen Roman.Was mich besonders berührt hat, ist die Feinfühligkeit, mit der Christiane Wünsche ihre Figuren beschreibt. Jede der Schwestern trägt ihre eigene Geschichte, ihre Verletzungen, Hoffnungen und Träume in sich und ich konnte mich gut in jeden einzelnen hineinfühlen.Ein altes Tagebuch taucht plötzlich auf und bringt ein Geheimnis ans Licht, das alles verändert. Es zeigt, wie stark die Vergangenheit auch Jahrzehnte später nachwirken kann.Die Rheininsel ist eine fiktive Rheininsel. Wieso und weshalb erfahren wir im Nachwort. Ein besonders schönes Setting finde ich. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Und genau das liebe ich an Christiane Wünsches Geschichten, sie berühren mich jedes Mal aufs Neue und begleiten mich auch nach beenden des Buches noch eine Weile. Es bleibt doch in der Familie ist für mich ein emotionaler, warmherziger und gleichzeitig spannender Familienroman, den ich euch sehr ans Herz legen kann."Du kannst nichts festhalten, wenn du gehst. Du kannst nur loslassen und hoffen."