
Prozesse der Datafizierung und Automatisierung restrukturieren Medien- und Alltagswelten auf tiefgreifende Weise. Vielfältige Dateninfrastrukturen von digitalen Plattformen bis Sensormedien sind Treiber dieser Entwicklung. Damit ändern sich die Bedingungen von Selbst- und Sozialwerdung, oft unhinterfragt und intransparent im "Rücken der Subjekte". Für die Mediensozialisationsforschung stellen sich Fragen des Aufwachsens sowie nach Gestaltungsspielräumen und Handlungsmacht völlig neu. Der Band widmet sich der veränderten Ausgangslage über die theoretische Rejustierung einschlägiger Ansätze sowie auf Basis empirischer Fallstudien und gegenstandsbezogener Analysen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung. - Konzeptuelle Perspektiven (Mit Beiträgen von: Dagmar Hoffmann, Claudia Lampert, Juliane Koglin & Dan Verständig, Susanne Eichner, Claudia Wegener & Matthias Hufgard, Thomas Hickfang & Bernd Schorb & Helga Theunert, Friedrich Krotz, Anja Hartung-Griemberg & Cornelia Bogen). - Spezifische Forschungsfelder (Mit Beiträgen von Christine Linke, Maria Schreiber & Marius Liedtke, Niels Brüggen, Laura S na, Tim Moritz Hektor & Niklas Strüver, Peter Gentzel, Johannes Gemkow & Anneke Elsner & Sonja Ganguin, Felix Krell & Jörg-Uwe Nieland & Johannes Czech & Udo Göttlich).
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