Was ist das Geschäft
Es gibt einen guten Grund, warum ich normalerweise von Reihen die Finger lasse. Was, wenn es mir nicht gefällt und ich abbreche und die Reihe in meinem Kopf dann unbeendet und mit einem offenen Ende bleibt? Und außerdem verzögert sich das Veröffentlichen meist so sehr, dass ich immer Details vergesse. Das nervt, weil ich keine Zeit und Lust habe, die vorigen Bände jedes Mal vorher erneut zu lesen. Daher habe ich zwar immer Notizen, aber auch da kann ich ja nicht wissen, was für die spätere Entwicklung relevant sein wird. Anyway, hier habe ich mich, weiß wer warum, darauf eingelassen. Und zwar mit dem Ziel, herauszufinden, was es mit der ominösen Familie zu tun hat. In was für einem Mafia-Geschäft stecken sie? Drogen? Menschenhandel? Organhandel? Like, ich verstehe, dass Hailie in den vorigen Händen ein Teenager war und beschützt wurde und alles, aber dass sie echt nicht ihre Nase darin gesteckt hat, um wenigstens Mal ein paar Hinweise zu entdecken? Nah, alles was sie tut ist lernen, Boyfriends suchen und sich in dumme Situationen zu begeben. Auch hier sind leider manchmal einfach manche Kapitel sinnfreie Lückenfüller gewesen. Auf mindestens einen Unfall hätte man verzichten können. Und obwohl es hier einen massiven Zeitsprung gab, Hailie ist inzwischen 22, hat sie weiterhin keine Ahnung vom Geschäft. Why? Und die Idee mit Adrien ist in meinen Augen etwas grotesk, wenn man bedenkt, dass er sie aufwachsen gesehen hat und im Alter ihres zweitältesten Bruder ist, der 31 ist, wenn sie 22 ist. Abgesehen davon checke ich nicht, wie er dann zwei ältere Schwestern haben kann, von denen erstere mit Vincent zusammen war. Also ist sie älter als Vincent??? Wer sich bis Band 5 durchgerungen hat, wird sicher so bekloppt wie ich sein und auch Band 6 lesen und Band 7 bestelle ich, sobald ich die Rezension abschicke, weil ich nicht anders kann. Btw, seit wann ist Will schwul? Ich mag es nicht, dass in jedem Roman inzwischen ein LGBT-Charakter eingedrescht wird. So viele gibt es nicht und in meinem Privatleben verzichte ich gerne auf aufgezwungene Wokeness.