Mich haben der Titel und der Klappentext Du musst mich vergessen von Rosie Walsh sehr neugierig auf diese Liebesgeschichte über Wahrheit, Schuld und die Frage, wie gut du den Menschen, den du am meisten liebst kennst, gemacht.
Inhalt:
Zwölf Jahre ist es her, dass sich Carrie und Johan in einer Sommernacht in Thailand das Jawort gaben. Und dass Männer den Strand stürmten und Johan verhafteten. Carrie hat ihn nie wiedergesehen: ihre große Liebe, mit der sie nur einen Abend verheiratet war. Heute führt Carrie mit ihrem Mann Robin und ihren sechsjährigen Zwillingen ein unaufgeregtes, behütetes Leben auf dem englischen Land. Doch dann stolpert sie über einen Internetbeitrag, der ihr klar macht, dass Johan auf freiem Fuß ist und in Schweden lebt. Sofort sind sie wieder da, die Erinnerungen an ihre intensive, leidenschaftliche Beziehung. Und die Erinnerungen an den Schmerz. Carrie muss herausfinden, was damals geschah, selbst wenn das bedeutet, alles aufs Spiel zu setzen, was ihr lieb ist
Carrie ist sich jetzt ganz sicher das sie damals vor lauter Schmerz um Johan, zuwenig unternommen hat um herauszufinden, was wirklich in Thailand geschehen ist. Sie weiß, sie muss Johan finden um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Ihre Gedanken schweifen immer wieder ab in die Vergangenheit und in der Gegenwart, gerät sie immer tiefer in ein Geflecht aus Andeutungen und Widersprüchen. Wem kann sie noch vertrauen?
Zum Ende kommt Carrie nach vielen Überraschungen und Wendungen, der mysteriösen und unglaublichen Wahrheit, auf die Spur.
Fazit:
Der Schreibstil war flüssig und sehr gut zu lesen, während die Spannung recht schnell abbaute. Die Handlungen der Protagonisten waren für mich nicht immer glaubhaft und nachvollziehbar. Den Figuren fehlte es einfach an Emotionen und Tiefe.
Du musst mich vergessen ist eher eine Mischung aus mysteriöser Liebes- und Familiengeschichte und nicht die erwartete spannendste Lovestory des Jahres, den ich aber trotzdem allen Fans der Autorin, gerne weiterempfehle.