Julianne lebt mit ihrer Familie einen typischen Alltag zwischen Job und Terminen. Als sie eines Tages einen Anruf ihres Vaters Jean mitten am Tag erhält, wird sich dies ändern. Denn nachdem sein Haus abgebrannt ist, zieht der Vater bei ihr ein. Schon immer ein Freigeist, der unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen lebt, denkt sich Julianne zunächst nichts bei seinem Verhalten. Doch bald wir sie skeptisch, ob nicht doch mehr dahinter steckt. Vergesslichkeit, Aggression, Verwirrtheit treten immer häufiger auf und so folgt eine Untersuchung der nächsten. Zunächst verunsichert, akzeptiert sie die Veränderung und stellt die alte Nähe zum Vater wieder her.
Eine sehr berührende Geschichte über eine innige Beziehung zwischen Vater und Tochter, die trotz der schweren Thematik mit einem Hauch Leichtigkeit daherkommt. Ich habe das Buch sehr gern gelesen, auch wenn vieles in einer solchen Situation sicherlich um ein Vielfaches schwerer zu akzeptieren ist. Die Geschichte strahlte jedoch etwas Hoffnungsvolles aus und die Liebe in der Familie wurde sichtbar. Es ist nicht das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Der Stil ist sehr angenehm und berührend. Vielleicht ist es etwas zu positiv, mit zu wenig Tiefe. Aber für mich hat es meine Erwartungen genau erfüllt.