Isabella Nagg lebt in einem kleinen, verschlafenen Dorf und ist unglücklich in der Ehe mit ihrem mürrischen Mann gefangen. Als sie ein Zauberbuch in die Hände bekommt, ändert sich so einiges. Eigentlich gehört dieses Buch einem Magier, der plötzlich verschwunden ist. Die Magie bringt ordentlich Leben ins Dorfleben. Isabella hat neuerdings ein katzenähnliches Haustier, das ihr bei der Magie behilflich ist. Der Esel und der Basilikumtopf können sprechen und der Topf kocht endlos Haferbrei.
Schräg und sehr charmant ist diese cozy Story. Es gibt einige merkwürdige Kreaturen, die ganz niedlich und herrlich eigenwillig sind. Vor allem der Esel war sehr skurril. Die Geschichte wird sehr humorvoll erzählt, manchmal schon ironisch und bissig. Den Leser erwartet eine wunderbar märchenhafte und dörfliche Atmosphäre. Sie ist ganz wunderbar gelungen. Leider verlor sich die Geschichte für mich dann irgendwann. Da gab es zu viele Handlungen, viele skurrile Einfälle aber keine klare Geschichte mehr. Spannung konnte sich dadurch auch nicht entwickeln. Das war sehr schade, da die Idee für mich sehr interessant war.
Wer charmante Absurdität und eigenwillige Figuren liebt, könnte Freunde an dem Roman haben.