Charlie und August verbindet seit ihrer Kindheit nicht nur die Liebe zu Büchern, sondern auch eine besondere Freundschaft. Über viele Sommer hinweg begleiten wir beide beim Erwachsenwerden, erleben Höhen und Tiefen und verfolgen, wie sich ihre Gefühle verändern. Es ist eine Geschichte über erste Liebe, verpasste Chancen und die Frage, ob manche Menschen einfach füreinander bestimmt sind.
Schon nach wenigen Seiten war ich völlig in der Geschichte angekommen. Lucy Astner schafft es, eine Atmosphäre zu erschaffen, in der man am liebsten selbst den Sommer verbringen würde. Die Handlung lebt nicht von großen Dramen, sondern von den leisen Momenten, den Gesprächen und den Emotionen zwischen den Figuren.
Besonders gefallen hat mir die Verbindung aus Sommerfeeling, Büchern und einer Liebesgeschichte, die sich über viele Jahre entwickelt. Dadurch wirkt alles glaubwürdig und die Figuren bekommen genügend Raum, sich weiterzuentwickeln. Charlie und August waren mir schnell ans Herz gewachsen und ich habe bis zum Schluss mit ihnen mitgefiebert.
Der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig und leicht, gleichzeitig steckt in vielen Szenen eine große emotionale Tiefe. Immer wieder gab es Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber auch welche, die mich sehr berührt haben. Gerade diese Mischung macht den Roman für mich besonders.
Obwohl die Geschichte eher ruhig erzählt wird, kam bei mir keine Langeweile auf. Im Gegenteil ich wollte immer wissen, wie sich das Leben der beiden weiterentwickelt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Fazit
Kein Sommer ohne August ist für mich genau die Art von Roman, die man nach dem Zuklappen noch eine Weile im Herzen trägt. Warmherzig, emotional und voller besonderer Momente. Wer Geschichten über Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.