
Purpose ist zu einem allgegenwärtigen Schlagwort geworden doch seine Bedeutung bleibt unscharf. Dieses Buch untersucht, was es wirklich heißt, wenn Marken Sinn stiften sollen. Ausgehend von drei typischen Definitionen sinnstiftender Markenführung entwickelt der Autor einen integrativen theoretischen Rahmen, der die Konzepte von Sinn, sozialer Wirkung und Legitimität systematisch miteinander verbindet. Die Analyse verbindet dabei philosophische Anthropologie, narrative Theorien und Ulrichs integrative Wirtschaftsethik.
Hierzu wird eine einheitliche, ethisch fundierte Definition von Purpose-driven Branding entwickelt, die kritisch deren Grenzen etwa die Gefahr der Instrumentalisierung von Sinn oder die Problematik moralisch aufgeladener Markenkommunikation reflektiert. Damit liefert das Buch einen theoretischen Orientierungsrahmen für eine Markenführung, die nicht nur ökonomisch funktioniert, sondern einen verantwortlichen Beitrag zu einer lebensdienlichen Wirtschaft leisten will.
Inhaltsverzeichnis
Fragestellung und deren Herleitung. - Forschungsstand und Literaturüberblick. - Methodisches Vorgehen. - Zielsetzung und Relevanz dieser Arbeit. - Explikation Typ 1: Die Frage nach dem Warum? . - Explikation des Typs 2: Sozialer und/oder ökologischer Impact. - Explikation Typ 3: Legitimation. - Beantwortung der Forschungsfragen F1 - F3. - Sinnstiftende Markenführung im Kontext integrativer Unternehmensethik (F4). - Überprüfung der Adäquatheitsbedingungen der Definitionen. - Mögliche Einwände und offen gebliebene Punkte. - Abschluss und Ausblick.
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