Oakfell Autumn Nights ist eine schöne Liebesgeschichte mit Herbstfeeling. Das wird in der ersten Auflage durch den wunderschönen herbstlichen Farbschnitt vermittelt, aber auch durch die tolle herbstliche Cover-und Innengestaltung des Buches. Bei diesem Buch habe ich die Leseprobe gelesen und diese hat mir so gut gefallen,. dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Oakfell ist ein wunderschönes Städtchen, in dem sich Everlee und Cooper im zarten Alter von 5 und 7 Jahren kennenlernen. Cooper ist neu in der Stadt und fühlt sich einsam, bis er im Nachbarhaus Everlee mit ihrem Kaninchen entdeckt. Fortan sind sie beste Freunde, unzertrennlich und erleben jedes Jahr die besondere Woche im Oktober mit den Oakfell Autumn Nights in der Everlee auch ihren Geburtstag feiert. Coopers Dad ist der Arzt des Städtchens, während Everlees Vater alle Tiere versorgt. Everlee liegen die Tiere ebenso am Herzen, während Cooper für die Medizin brennt. Vor 4 Jahren hat Cooper jedoch die Stadt verlassen und ist nicht mehr zurückgekommen. Erst der Herzinfarkt seines Vaters bringt ihn zurück nach Oakfell , gerade rechtzeitig zur Herbstfestwoche....und er trifft Everlee wieder.
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, das hat in erster Linie damit zu tun, dass die Charaktere wunderbar herausgearbeitet sind. Ihre Gefühle und Gedanken sind sehr gut nachvollziehbar, besonders da es immer aus abwechselnder Sicht beschrieben wird. Dazu gibt es noch Rückblicke in die Vergangenheit, wo man Everlee und Cooper über die Jahre folgen kann und dadurch auch versteht, welche besondere Bindung zwischen den Beiden besteht. Besonders toll fand ich die Aussage, dass beide den anderen jeweils so sehen, wie er wirklich ist. Sie kennen einander so gut, dass nichts sie daran hindern kann, den anderen zu sehen als ganze Person mit allen Stärken und Schwächen. Cooper und Everlee wissen wirklich alles voneinander. So ein Fall für sich ist die Familie von Everlee, die Parkers. Immer ist Leben im Haus, sei es durch Mensch oder Tier, gefühlt die ganze Stadt geht dort ein und aus. Die Atmosphäre der Familie ist echt stark. Man versteht auch sehr gut, warum Cooper so fühlt wie er fühlt und er Everlees Familie so liebt.
Insgesammt ist es eine langsame Geschichte und wiederrum auch nicht, weil es unheimlich wichtig auch ist, die Beziehung zwischen Cooper und Everlee zu verstehen. Das macht sehr viel vom Feeling beim Lesen aus. Das Buch enthält auch etwas detailierteren Spice, wobei bei diesem Buch der Zeitpunkt passend ist und es dadurch auch nicht zum Bruch der Geschichte kommt, wie es oft in anderen Büchern der Fall ist. Die Geschichte bleibt tiefgründig und am Ende schließt man zufrieden das Buch und hofft auf weitere Geschichten aus Oakfell.