
Wie Erwachsene sich innerhalb sozialer Bewegungen politisch bilden - auch jenseits von Kursen, Institutionen und Lehrplänen.
Wie bilden sich Erwachsene politisch, wenn nicht primär Seminare, sondern Proteste, Initiativen und alltägliche Erfahrungen den Lernraum bilden? Anhand biografischer Interviews zeigt Tina Helwig auf, wie Engagement, Krisen, Betroffenheit und Zugehörigkeit zu sozialen Bewegungen informelle politische Bildungsprozesse hervorbringen. Dabei verbindet sie Bewegungs-, Biografie- und Erwachsenenbildungsforschung und eröffnet neue Perspektiven darauf, wie politische Selbstbildung entsteht. Die Ergebnisse bieten einen fundierten, interdisziplinär anschlussfähigen Einblick für Wissenschaft, Praxis und alle, die gesellschaftliche Beteiligung in ihrer ganzen Tiefe verstehen möchten.
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