Ich liebe diese Reihe, die sich mit jedem Buch ein bisschen mehr nach Heimkehr anfühlt, nach einem Ort, der warm und sicher ist und der einem das Gefühl gibt, dass jeglicher Schmerz, jede Verletzlichkeit und alle Sorgen ihre Legitimität haben. Und dass dort jemand ist, der einen auffängt, wenn man fällt.
Ich fand ja schon das Buch rund um Dalca einfach wundervoll und jetzt die Geschichte seiner Schwester zu lesen, von all dem Trauma, all der Angst und dem Schmerz, das hat auch vieles von seinem verhalten verständlicher gemacht. Aber vor alle, hat er mir das Herz für Nadia gebrochen. Wie viel leid kann ein Mensch ertragen, ohne zu brechen? Griffin und Nadia waren nah dran und es war so bittersweet.
Diese Geschichte ist für mich einfach wahnsinnig rund, es gibt schöne, kurze Einblicke in die Leben der anderen Paare und vor allem Stefan und Mira spielen auch hier wieder eine größere Rolle, was mir gut gefallen hat. Es gibt hier so viele tolle Momente voller Liebe, Freundschaft und Found-Family-Flair, dass einem schier das Herz aufgeht.
Die Liebesgeschichte finde ich wahnsinnig schön, vor allem weil die beiden Protagonisten an- und miteinander wachsen, aber auch für sich allein an sich arbeiten, sich etwas aufbauen und die Beziehung selbst nicht der Kit ist, der alles auf magische Weise in Ordnung bringt. Dieser Aspekt hat mir wirklich gut gefallen. Und auch der Grumpy x Sunshine Vibe, ohne dass es kitschig ist, war super schön angelegt.
Habs wahnsinnig gern gelesen.