
Im Rahmen eines empirischen Theorienvergleichs stellt die Arbeit die Situational Action Theory und die Control Theory gegenüber. Das Explanandum derUntersuchung ist die Bereitschaft zur Trunkenheitsfahrt. Diese wird im Rahmen eines experimentellen Vignettendesigns unter der Berücksichtigung von Einflüssen von Situations- und Individualmerkmalen aus den Perspektiven der Theorien erklärt. Die Zielsetzung der Arbeit ist dabei, einen empirischen Beitrag zur Rolle des Konstrukts Self-Control bei der Wahrnehmung von Handlungsalternativen und der Wahl einer Handlungsalternative zu liefern. Die Notwendigkeit hierzu ergibt sich aus der vielfältigen und teilweise auch widersprüchlichen Verwendung des Konstrukts in der Kriminalsoziologie. Die kriminalsoziologische Diskussion wird dabei jedoch erweitert, da mit der Control Theory eine sozialpsychologische/psychologische Perspektive in den Vergleich einbezogen wird, um den Erkenntnisbereich entsprechend zu erweitern. Die Rolle von Self-Control unterscheidet sich dabei jedoch deutlich zwischen den Theorien und ist in einer der Theorien sogar nur von bedingter Relevanz für die Wahl einer Handlung.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung. - Empirischer Theorienvergleich. - Die zu vergleichenden Theorien. - Methodische Vorgehensweise. - Testung der Annahmen der SAT. - Testung der Annahmen der Control Theory. - Empirischer Vergleich der beiden Theorien. - Abschließende Zusammenfassung und Fazit. - Literaturverzeichnis.
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