Nachdem ich den ersten Teil der Reihe beendet hatte, war ich so euphorisch, dass ich direkt weiterlesen musste.
Das habe ich bei Brittainy Cherry selten, weil ich nach ihren Geschichten in der Regel erst einmal eine Pause von so emotionalen Romanen brauche.
Leider ist meine anfängliche Euphorie schnell wieder verflogen, da ich fast die Hälfte des Buches gebraucht habe, um in die Geschichte zu finden.
Anders als der erste Teil, der traurig-schön war, ist dieser Band traurig-traurig.
Einen Großteil der Geschichte habe ich beim Lesen als unglaublich schwer empfunden.
Alles hatte einen deprimierenden, düsteren Vibe.
Bei den Themen, die Brittainy Cherry behandelt, ist das natürlich kein Wunder, aber es fällt mir sehr schwer, ein Buch gerne weiterzulesen, wenn es mich so runterzieht.
Außerdem gibt es überall, wo man hinschaut, Drama Familiendrama, Liebesdrama und so weiter.
Ich erinnere mich an keine Szene, in der es mal kein Drama gab.
Es war, als könnte die Handlung ohne (künstlich hervorgerufenes) Drama nicht interessant sein.
Der einzige konstante Lichtblick der Geschichte, über den ich mich jedes Mal gefreut habe, war Oma Maria.
So eine herzliche Frau, die nur das Beste für ihre Liebsten möchte.
Eine wirklich schöne Erfrischung inmitten dieser düsteren Geschichte.
Trotz allem bin ich froh, den zweiten Teil gelesen zu haben, und hoffe sehr, dass der nächste Band wieder etwas mehr von der traurig-schönen Stimmung des Auftakts mitbringt.