The Stories We Tell war mein erstes Buch der Autorin und mit Sicherheit nicht mein letztes. Ihr Schreibstil hat mich von der ersten Seite an begeistert. Er ist flüssig, emotional und angenehm zu lesen, sodass ich schnell in die Geschichte eintauchen konnte.
Besonders begeistert hat mich das Setting. Eine Morgenshow als zentraler Handlungsort habe ich bisher noch in keinem Roman erlebt und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Es war spannend, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Abläufe aus nächster Nähe mitzuerleben.
Ich mag Geschichten, die aus wechselnden Perspektiven erzählt werden, und auch hier wurde das richtig gut umgesetzt. Dadurch konnte ich die Gedanken und Gefühle der Figuren viel besser nachvollziehen. Vor allem Penelopes Gefühlswelt wurde unglaublich einfühlsam beschrieben. Ihren Verlust und den Weg, mit diesem umzugehen, konnte ich sehr gut nachempfinden und habe an vielen Stellen mit ihr mitgefühlt.
Connor wirkte auf mich zu Beginn eher unnahbar, hat im Laufe der Geschichte aber eine ganz andere Seite von sich gezeigt. Gerade diese Entwicklung hat mir gut gefallen und hat ihn für mich immer greifbarer gemacht.
Auch die Nebencharaktere wurden so liebevoll und individuell beschrieben, dass ich beim Lesen schon Vermutungen angestellt habe, wer wohl in den nächsten Bänden die Hauptrolle übernehmen wird. Genau das macht Lust darauf, die Reihe weiterzuverfolgen.
Für mich war Mornings in Boston. The Stories We Tell ein rundum gelungenes Buch mit einer originellen Idee, authentischen Charakteren und einem Schreibstil, der mich komplett überzeugt hat. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die weiteren Teile der Reihe.
Ich kann nichts anderes als 5 von 5 Sternen zu vergeben.