New Olympia! Aber dieses mal wirklich, NEW & modern
Auch Band zwei der Dilogie konnte mich absolut überzeugen. ¿Ich habe mittlerweile einfach ein gewisses Grundvertrauen in Emilys Schreibstil, weil er für mich wirklich einzigartig ist. Er ist modern, direkt, manchmal herrlich trocken und vor allem unglaublich humorvoll. Man muss diesen Stil mögen, aber ich persönlich liebe ihn. Auch der Spice ist für mich hier genau richtig in die Geschichte eingebaut und nimmt der Handlung nichts weg.In Band zwei wird für mich noch einmal alles größer und dramatischer. Das Worldbuilding wird erweitert, die Geschichte bekommt noch mehr Tiefe und vor allem fand ich es spannend, dass wir noch viel stärker in die Gedanken und Sichtweisen der verschiedenen Personen und Götter gekommen sind.Besonders Phobos hat mir in diesem Band gefallen. Ich finde, dass er sich unglaublich geöffnet hat und man dadurch noch einmal eine ganz andere Seite von ihm kennenlernen konnte. Auch das ganze Thema rund um die Götter, ihre Macht und die verschiedenen Machtkämpfe fand ich richtig gut umgesetzt. Vieles hat sich für mich erstaunlich realistisch angefühlt. Gerade wenn man sich vorstellt, wie eine solche Welt tatsächlich funktionieren würde und was Macht mit den einzelnen Personen machen würde.Ich habe es außerdem geliebt, dass Hermes endlich einmal ganz offen seine Meinung gesagt hat. ¿Am allermeisten mochte ich aber die Beziehung zwischen Briar und Phobos. Briar muss sich für ihn nicht verändern und genauso wenig muss er jemand anderes werden, damit ihre Beziehung funktioniert. Beide lieben sich mit all ihren Ecken und Kanten, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten und obwohl sie in einer ziemlich rauen und harten Welt leben.Genau diese Liebe hat Emily für mich richtig schön rübergebracht. Für mich war das wirklich eine sehr schöne Form von Enemies to Lovers, weil sich ihre Beziehung nicht plötzlich komplett verändert, sondern man merkt, wie sie einander immer besser verstehen und trotzdem sie selbst bleiben.Für mich war Tainted Vows damit ein richtig gelungener Abschluss der Dilogie. Ich mochte die Welt, die Götter, die Machtkämpfe und vor allem die Dynamik zwischen Briar und Phobos unglaublich gerne. ¿