
Heteronormativität strukturiert unsere gesellschaftliche Ordnung und damit auch die Medizin. Annika Spahn fragt, wie sich Heteronormativität in medizinischer Wissensproduktion, Lehre und Behandlungspraxis in Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz konkret manifestiert. Auf Basis qualitativer Analysen u. a. zur medizinischen Erforschung von Uterustransplantationen, Materialien in der medizinischen Lehre und Erfahrungen asexueller Patient*innen arbeitet sie Ebenen, Dimensionen, Formen sowie Materialisierungen von Heteronormativität exemplarisch heraus und analysiert deren Auswirkungen auf die gesundheitliche Versorgung und den Gesundheitszustand queerer Personen.
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