Dieses Buch war für mich ein Endgegner im Lesen. Ich musste es mehrmals weglegen, konnte bei einigen Stellen nicht aufhören zu weinen, da es mich an meine persönliche Grenzen gebracht hat.
Jane: Mit ihr konnte ich bei diesen Band am meisten mitfühlen, es brachte mich hart an meine Grenzen. Ich hatte schon einen Verdacht im Band 3 dennoch, ihre Geschichte zu lesen, traf mich ganz besonders. Sie macht genau das, was die meisten jeden Tag machen, sie funktionierte. Sie versuchte sich abzuschotten, keine Beziehungen aufzubauen und sich selbst zu quälen. Erst als sie Abby anfing alles zu erzählen, begann sie zu heilen. Ich glaube bzw weiß es aus persönlicher Erfahrung, das es war schmerzvoll ist jemanden seine Geschichte zu erzählen, dennoch ist es befreiend.
Abby: Sie schläft im Büro auf der Couch, weil sie nicht nach Hause will. Sie liebt ihren Beruf, tut alles für ihre Patienten und auch dann für Jane. Sie hat schon eine Ahnung, dennoch trifft sie Janes Geschichte schlimm. Bei den brenzligen Situationen bewahrt sie einen kühlen Kopf, obwohl ich ihr selbst gerne den Kopf abgerissen hätte bei der einen Patientin. (Nein ich Spoiler nicht). Das sie nicht an ihrer Arbeit zerbricht ist bemerkenswert. Vielleicht versucht sie die guten und gelungenen Geburten voranzustellen und die anderen, schwierigen oder nicht erfolgreichen ganz weit nach hinten zu verbannen. Anders kann ich es mir sonst nicht vorstellen.
Der vierte Band war emotional geladen, vieles ist harte Realität worüber niemand spricht. Man weiß allerdings, dass man mit gewissen Dingen nicht allein ist. Auch wenn man sich so fühlt.