Als Tochter der Zirkusdirektoren träumt Heaven schon lange davon, einmal der Hauptact des Himmelszirkusses zu sein, doch diese Rolle blieb ihr bislang immer verwehrt.
Doch dann verletzt sich die Hauptbesetzung und Heaven darf einspringen und wird die Luftakrobatin der anstehenden Himmelstour.
Ihr zur Seite steht der Kraftakrobat Helix, mit dem sie in der Öffentlichkeit ein Paar spielen soll und den sie verabscheut, auch wenn er Gefühle in ihr weckt, die sie zuvor nie gefühlt hat.
"A Million Stars Above" von Ayla Dade ist der Auftakt der Sky-Circus-Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Heaven Fairchild und des dreiundzwanzig Jahre alten Helix Winchester erzählt wird.
Heaven und Hell könnten kaum unterschiedlicher sein.
Heaven ist im Sky Circus aufgewachsen, wurde seit ihrer Kindheit von ihrer Mutter gedrillt, doch hat trotzdem noch nie den Hauptact als Luftakrobatin bekommen.
Sie ist ein ruhiger und vorsichtiger Mensch, dem der Mut für so manche Übung am Trapez fehlt, doch mithilfe von Helix gelingt es ihr über ihre Grenzen hinauszugehen. Sie ist ein liebes Mädchen, das nicht über die Stränge schlägt, aber auch das ändert sich in Hells Gegenwart.
Helix und seine Zwillingsschwester Ella wurden von ihren Eltern ebenfalls gedrillt, denn sie sollten in Hollywood erfolgreich werden, was ihnen nicht gelungen ist.
Helix war Stuntdouble, bevor er als Gastartist zum Himmelszirkus kam und diesen gehörig aufgewirbelt hat. Er ist ein typischer Bad Boy, der sich nichts sagen lässt, doch nach der anfänglichen beiderseitigen Abneigung trägt er Heaven auf Händen.
Die Bücher von Ayla Dade finde ich zum Teil sehr oberflächlich, voller Klischees und einfach geschrieben, mir oft auch ein wenig zu derbe, aber die Geschichte ließ sich trotzdem richtig gut lesen und konnte mich auch mitreißen!
Man erfährt schnell, dass Heaven ein dunkles Geheimnis hat und auch hinter Helix' Aufenthalt im Zirkus steckt mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Die beiden sind wie Feuer und Wasser, provozieren sich und mögen sich auch nicht besonders, aber sie müssen zusammenarbeiten und geben der Anziehung zwischen ihnen auch immer mehr nach.
Ich mochte es, dass Helix Heaven aus ihrer Komfortzone gelockt und sie über ihre Grenzen geschickt hat, gleichzeitig hat Heaven eine sanfte Seite in Helix angesprochen, von der man nicht wusste, dass es sie gibt.
Ich mochte das Zirkussetting echt gerne, auch wenn ich gerne noch mehr von Helix und Heaven beim Training oder während der Shows gesehen hätte, auch weil die beiden sich bei ihrer Vorstellung absolut aufeinander verlassen müssen und ich den Prozess gerne stärker begleitet hätte.
Es gab zahlreiche Nebencharaktere, die ich nicht alle auseinanderhalten konnte und manche waren mir sympathischer als andere.
Ich mochte es, dass wir schnell mehr über Helix wahre Absichten erfahren haben und fand es spannend, was er herausgefunden hat. Ich mochte es allerdings nicht, wie er und seine Eltern miteinander umgegangen sind, bin aber sehr gespannt, wie dieser Konflikt im zweiten Band fortgeführt wird.
Auch die Beziehung von Heaven und Helix hat gut gefallen. Am Anfang dachte ich, dass Hell nur mit ihr spielen würde, aber ihre Entwicklung hat mich positiv überrascht.
Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen und bin auch echt gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band weitergehen wird, auch weil der Auftakt mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat!
Fazit:
"A Million Stars Above" von Ayla Dade ist ein gelungener Auftakt der Sky-Circus-Reihe!
Die Geschichte von Heaven und Helix ließ sich richtig gut lesen und die beiden haben mir auch echt gut gefallen!
Ich mochte das Zirkussetting und hätte allerdings gerne noch mehr Zeit mit den beiden in der Manege verbracht, aber auch so konnte die Handlung mich fesseln und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Ich vergebe vier Kleeblätter.