"A Million Stars Above" ist der erste Teil des Zweiteilers von Ayla Dade über den Sky-Circus. Die Idee von einer spannenden und unterhaltsamen Zirkusgeschichte hat mich sofort gepackt, als ich das Buch gekauft habe.Unter dem Titel "Himmel trifft Hölle" sind die Luftakrobatin Heaven und der Kraftakrobat Hell die zentralen Figuren in dieser Geschichte. Heaven hat ihr Leben lang bereits um die Anerkennung ihrer Mutter gekämpft und war doch nie gut genug für sie. Doch durch den Unfall der Starartistin steht sie plötzlich im Fokus des Interesses und bekommt die Chance, selbst der Star in der Manege zu werden, an der Seite von dem geheimnisvollen Helix, genannt Hell.Wird es Heaven gelingen, sich vor allen zu beweisen?Wer in diesem Buch eine buntgezeichnete Zirkuswelt erwartet, wird enttäuscht werden. Vielmehr dreht es sich hier um teilweise doch sehr düstere Geschichten, toxische Beziehungen und Geheimnisse, die beide Protagonisten mit sich herumtragen.Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Anfänglich war dies doch etwas zäh, weil die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten. Doch als sich die beiden immer mehr annähern, konnte ich das Buch doch fast nicht mehr aus der Hand legen. Man spürt die Anziehung zwischen den beiden ganz besonders. Und auch die richtige Portion Spice gibt sein Übriges dazu, auch wenn man erst gegen Ende das Gefühl bekommt, dass das zwischen den beiden mehr sein könnte, als nur pure Begierde.Die Autorin schafft es wunderbar, den Zirkus, die Show-Auftritte und auch das Miteinander der Figuren so bildlich zu beschreiben, dass das Kopfkino ordentlich zu tun bekommt. Doch der Cliffhanger zum Ende lässt nur umso mehr darauf hoffen, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren im zweiten Teil hoffentlich nicht verloren geht.