Die verschwundene Braut als Buch (kartoniert)
PORTO-
FREI

Die verschwundene Braut

Kriminalroman. Originaltitel: The Vanished Bride. 1. Auflage.
Buch (kartoniert)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.3 review.image.1
Ein Mord ohne Leiche? Die Brontë-Schwestern ermitteln ...
Dieser Artikel ist auch verfügbar als:
Buch (kartoniert)

15,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Die verschwundene Braut als Buch (kartoniert)

Produktdetails

Titel: Die verschwundene Braut
Autor/en: Bella Ellis

ISBN: 3866124813
EAN: 9783866124813
Kriminalroman.
Originaltitel: The Vanished Bride.
1. Auflage.
Übersetzt von Kathi Linden
Pendo Verlag GmbH

2. März 2020 - kartoniert - 384 Seiten

Beschreibung

Ein Mord ohne Leiche? Die Brontë-Schwestern ermitteln ...

Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ist über Nacht spurlos verschwunden. Ihr Hausmädchen findet das Schlafzimmer verwüstet und voller Blut vor. Alles weist auf ein schreckliches Verbrechen hin. Als Charlotte, Emily und Anne Brontë von dem furchtbaren Ereignis hören, sind sie entsetzt - aber auch fasziniert. Die drei Töchter eines Landpfarrers sind sofort fest entschlossen, das Rätsel zu lösen. Unbeirrt und allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz setzen sie ihre Nachforschungen fort, auch als sie selbst in Gefahr geraten.

Sturmumtoste Anhöhen, wildes Moor und ein einsames Anwesen - tauchen Sie ab in die Welt von Anne, Charlotte und Emily Brontë!

"Toll, mit vielen Fakten über die berühmten Brontë-Schwestern." Für Sie

"Elegant, witzig und absolut lesenswert - die Brontë-Schwestern wären bestimmt begeistert!" Rosie Walsh

"'Die verschwundene Braut' von Bella Ellis liest sich so spannend-amüsant, als hätten die Brontë-Schwestern zusammen mit Agatha Christie den Krimi geschrieben." literaturmarkt.info

"Bella Ellis vereint biografische Fakten mit einer packenden Geschichte. 'Die verschwundene Braut' ist ein Vergnügen!" Wall Street Journal

"Unterhaltsam und einfallsreich" Daily Mail

"Großer Lesespaß mit Gothic-Touch! Durch die meisterhafte Erzählung fällt es nicht schwer, sich die Schwestern als Amateurdetektivinnen vorzustellen." Red Magazine

"Man muss kein Brontë-Experte sein, um dieses großartige Abenteuer zu genießen." Guardian

Portrait

Bella Ellis ist der von den Brontë-Schwestern inspirierte Künstlername der preisgekrönten Autorin Rowan Coleman. Sie war schon immer eine begeisterte Brontë-Anhängerin - und ist selbst Bestsellerautorin von vierzehn Romanen, darunter »Einfach unvergesslich«, »Zwanzig Zeilen Liebe« und »Beim Leben meiner Mutter«.

Pressestimmen

"Toll, mit vielen Fakten über die berühmten Brontë-Schwestern.", Für Sie, 04.03.2020
Bewertungen unserer Kunden
Eine spannende und interessante Verknüpfung von Fiktion und Biografie.
von SuPro - 03.07.2020
Was für eine originelle Idee! Die Brontë-Schwestern als Detektivinnen in einem historischen Kriminalroman. Bewunderung, Begeisterung und Interesse für die Werke und Biographien der Brontë-Schwestern haben dazu geführt, dass die Autorin, die mit bürgerlichem Namen Rowan Coleman heißt, sich den Künstlernamen Bella Ellis zugelegt hat - ein witziges Wortspiel: Emily Brontës Pseudonym lautete nämlich ¿Ellis Bell¿. Eines Tages beschloss die Schriftstellerin Bella Ellis, biographische Tatsachen und Charakterportraits mit Fiktion anzureichern... und was daraus entstand, ist absolut lesenswert. Wir begeben uns ins Jahr 1845 und befinden uns in Yorkshire/England. Die Gouvernante Matilda, genannt Mattie, macht eine verstörende und schockierende Entdeckung: Das Bett Ihrer Herrin Mrs. Chester ist voller Blut und von Mrs. Chester fehlt jede Spur. Das viele Blut lässt nur den einen Schluss zu: Mrs. Chester wurde ermordet. Aber wo ist die Leiche? Und warum ist sie verschwunden? Und wer war der Täter? Mattie ist erleichtert, als ihre ehemaligen Internatsfreundinnen Charlotte, Emily und Anne Brontë, Töchter eines Landpfarrers, sie in dieser schwer erträglichen Situation besuchen und ihr Beistand leisten. Es dauert nicht lange und die drei Schwestern werden neugierig und beschließen, ¿...die Wahrheit über das Schicksal der zweiten Mrs. Chester herauszufinden.¿ (Pos. 464, Kindle) Äußerst interessant ist, dass Mr. Chester wohl ein gewalttätiger Mann ist und dass seine erste Frau sich suizidiert hat... Der 384 Seiten lange Roman ist leicht und flüssig zu lesen und erinnert vom Stil her an Kriminalromane von Agatha Christie. Die Handlung schreitet gleichermaßen ruhig und unaufgeregt, aber fesselnd und interessant voran. Der Plot macht neugierig und die nebenbei und ganz selbstverständlich einfließenden Hintergrundinformationen zu den berühmten Schwestern, die miteinander rivalisieren, einander necken und gleichzeitig zusammenhalten und aufeinander vertrauen sind sehr interessant. Beim Lesen taucht man in die damalige Epoche ein, erlebt man die damalige Gesellschaft und spürt man den Zeitgeist, was Konventionen, die Stellung der Frau, die Rolle der Religion und auch die Bedeutung des Adels bzw. der sog. Neureichen betrifft. Alle diejenigen, die Kriminalromane
Historischer und atmosphärischer Cosy-Krimi mit den Brontë-Schwestern
von booklover2011 - 29.04.2020
Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ein Mord ohne Leiche? Die Brontë-Schwestern ermitteln ... Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ist über Nacht spurlos verschwunden. Ihr Hausmädchen findet das Schlafzimmer verwüstet und voller Blut vor. Alles weist auf ein schreckliches Verbrechen hin. Als Charlotte, Emily und Anne Brontë von dem furchtbaren Ereignis hören, sind sie entsetzt - aber auch fasziniert. Die drei Töchter eines Landpfarrers sind sofort fest entschlossen, das Rätsel zu lösen. Unbeirrt und allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz setzen sie ihre Nachforschungen fort, auch als sie selbst in Gefahr geraten. Sturmumtoste Anhöhen, wildes Moor und ein einsames Anwesen- tauchen Sie ab in die Welt von Anne, Charlotte und Emily Brontë! Meinung: Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähler-Perspektive von Charlotte, Emily und Anne geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle miterleben kann. Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Branwell, der Bruder der Drei. Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, ich kann es leider auch nicht genau festlegen woran es lag, aber das Weiterlesen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Seite für Seite nahm mich die Geschichte immer mehr gefangen, sowohl was das Rätselraten im Hinblick auf den Fall betrifft, aber auch wie die Schwestern mit den damals herrschenden, einengenden Konventionen für Frauen umgingen und darüber dachten. Authentisch fand ich den Zusammenhalt unter den Geschwistern, aber eben auch ihre Rivalität untereinander. Die Liebe zu ihrer Heimat und Landschaft und die düstere Atmosphäre kommen sehr gut rüber, aber es blitzt auch immer wieder ein toller Humor durch. Die Grundidee, dass die Brontë-Schwestern sich als Ermittlerinnen versuchen hat mir sehr gefallen und die Umsetzung hat mir bis auf den, für mich, etwas holprigen Einstieg sehr gefallen. So gibt es für den ersten Ermittlungsfall der Schwestern wunderbare 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung, wenn man Cosy-Krimis liebt und/oder gerne mal den Brontës über die Schulter schauen möchte. Fazit: Historischer und atmosphärischer Cosy-Krimi mit den Brontë-Schwestern, ich freue mich schon sehr auf die weiteren Abenteuer mit den Dreien.
Tolles Lesevergnügen
von Leserin - 04.04.2020
Ein Mord ohne Leiche? Die Brontë-Schwestern ermitteln ... Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ist über Nacht spurlos verschwunden. Ihr Hausmädchen findet das Schlafzimmer verwüstet und voller Blut vor. Alles weist auf ein schreckliches Verbrechen hin. Als Charlotte, Emily und Anne Brontë von dem furchtbaren Ereignis hören, sind sie entsetzt - aber auch fasziniert. Die drei Töchter eines Landpfarrers sind sofort fest entschlossen, das Rätsel zu lösen. Unbeirrt und allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz setzen sie ihre Nachforschungen fort, auch als sie selbst in Gefahr geraten. (Klappentext) Dieser Roman war für mich ein reines Lesevergnügen. Er kommt ohne viel Blutvergießen aus und ist spannend von Anfang an und die Lösung des Falls ist etwas überraschend aber gut. Die durchaus unterschiedlichen Charaktere der Protagonisten sind treffend beschrieben und gut ausgearbeitet und man kann sie sich sehr gut vorstellen. Auch das Umfeld ist sehr bildlich beschrieben, so dass der Leser gleich mitten dabei ist, mit ermittelt, mit lacht, Gänsehaut bekommt, mit liebt - einfach alles. Der Schreibstil und die Ausdrucksweise ist am Anfang des Lesens etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich schnell daran. Das macht den Roman noch authentischer. Ein gelungener Roman und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.
Ein echtes Lesevergnügen
von Hyperventilea - 03.04.2020
"Ihr jungen Brontës mit euren Flausen, ständig treibt ihr euch irgendwo herum, selbst Frühlingslämmer sind vernünftiger als ihr." 1845 leben alle Brontë- Geschwister bei ihrem Vater im Pfarrhaus in Haworth. Doch langweilig wird es in der ländlichen Idylle nicht. In der Nähe passiert ein grausames Verbrechen: Elizabeth Chester, junge Ehefrau und Mutter, wird aus Chester Grange, ihrem Heim, verschleppt. Ihre Schlafkammer ist - abgesehen von einer großen Mengen Blut- leer, vom Opfer selbst fehlt jede Spur. Charlotte, Emily und Anne wissen, dass ihre Freundin Matilda French als Gouvernante auf dem Anwesen bei der Familie Chester angestellt ist. Sie beschließen, gemeinsam das schreckliche Verbrechen aufzuklären, dadurch Matildas Situation erträglicher zu machen und ihr so zu helfen. Autorin Bella Ellis entführt ihre Leser in das England des 19.Jahrhunderts. Ihren klaren, gut verständlichen und flüssigen Schreibstil hat sie der Zeit, in der die Geschichte spielt, treffend angepasst: nicht modern, sondern in Wortwahl und Satzbau eher traditionell. Das wirkt sehr authentisch. Die Brontë-Schwestern sind berühmte, historische Figuren, um ihr Leben ranken sich viele Mythen und Legenden. Bella Ellis wusste, dass alle Brontë-Geschwister 1845 einige Monate vereint unter einem Dach in Haworth lebten. Sie hat zu diesem historisch belegten Fakt eine Geschichte erfunden. Die Figuren Charlotte, Emily und Anne, zweifelsohne begabte, kluge, talentierte Frauen, werden von Ellis sehr interessant und überzeugend gezeichnet. Niemand heute weiß genau, wie sie wirklich waren, aber wer ihre Bücher kennt, wird sie sich sehr gut genauso vorstellen können, wie die Autorin sie hier schildert: neugierig, intelligent und stur. Sie geben sich nicht mit der Rolle zufrieden, die damals von Frauen erwartet wurde, sondern wollen mehr: ein bedeutsames Leben führen und denen, die nicht sprechen können, "eine Stimme geben". Bei aller Gemeinsamkeit, erscheinen die Geschwister im Roman auch sehr unterschiedlich, Emily zeigt sich eher ungesellig und ungestüm, Anne dagegen weniger impulsiv und vernünftig, Charlotte phantasievoll, aber auch zerbrechlich und ängstlich. Faszinierende Figuren, die auf mich sehr realistisch wirken. Andere Charaktere wie Mrs. Crawley oder Mr. Chester könnten genauso gut aus dem ein oder anderem Roman der Brontës selbst entsprungen sein, eine überaus stimmige Figurenkonstellation. "Die verschwundene Braut" ist ein sehr packender Roman, der Kriminalfall ist schlüssig aufgebaut. Obwohl der Plot mit recht wenig Blut auskommt, bekam ich bei vielen aufregenden Szenen im Wald oder auf Chester Grange zwischendurch immer wieder Gänsehaut. Durchgehend wird bis zum unerwarteten Finale die Spannung aufrecht erhalten. Ich bin ein großer Fan der Brontë-Schwestern, Jane Eyre ist einer meiner liebsten Klassiker. Daher war ich, was diesen Roman betrifft, sehr skeptisch. Die Brontë-Schwestern haben Spuren hinterlassen, ihre Fußstapfen sind immens groß. Könnte ein moderner Roman mit ihnen als Protagonisten, diesen wunderbaren, begabten Autorinnen überhaupt gerecht werden? Ich finde definitiv ja, Bella Ellis hat ihr Thema meiner Meinung nach sehr überzeugend umgesetzt. Es ist dem Roman anzumerken, dass auch die Autorin die Schwestern mehr als bewundert. Sie hat die Brontës für mich sogar noch ein Stückchen faszinierender und lebendiger gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Charlotte, Emily und Anne, auch ihr Bruder Branwell genauso gewesen sein könnten, wie sie Ellis charakterisiert. Auch die vielen Anspielungen auf ihre bedeutenden Romane -manche Szenen, bestimmte Personen und deren Verhalten, die Dramaturgie - haben mir sehr gut gefallen. Ein gelungener, spannender Schmöker, ein großes Lesevergnügen. Für Fans und alle, die es werden möchten bzw. für alle, denn dieses Buch macht es einem ziemlich unmöglich, die berühmten Schwestern nicht zu mögen.
Spannung fehlt
von Bücher in meiner Hand - 26.03.2020
Matilda French, die ehemalige Mitschülerin zweier Brontë-Schwestern, arbeitet auf Chester Grange. Als eines Morgens das Zimmer der zweiten Frau von Mr. Chester, Elizabeth Honeychurch, leer, dafür voller Blut vorgefunden wird, spekuliert der ganze Bezirk. Hat Chester seine junge Frau getötet? Jedenfalls weist vieles daraufhin, dass ein schlimmes Verbrechen stattgefunden hat, auch wenn die Leiche der Frau verschwunden bleibt. Den neugierigen und mutigen Brontë-Schwestern ist langweilig zu Hause im Pfarrhaus. Als sie vom Verbrechen hören, beginnen sie inkognito zu ermitteln und wollen Mr. Chester überführen - ermitteln statt schreiben ist ihre Devise. Ich war sehr gespannt, was Bella Ellis (ein Pseudonym der Autorin Rowan Coleman) sich einfallen liess. Die Idee, die berühmten Brontë-Schwestern ermitteln zu lassen, finde ich nämlich klasse. Das Tempo hat die Autorin der Zeit angepasst. Gespräche über tagsüber neugewonnenes Wissen wurden zum Beispiel erst abends zuhause in der guten Stube geführt, Reisen in nahe oder weiter entfernte Ortschaften wurden zu Fuss, auf einem Karren oder in der Kutsche zurück gelegt. Einerseits klar, dass die Ermittlungen so auch länger dauern, andererseits habe ich schon viele historische Krimis gelesen, deren Ermittlungen bedeutend schneller vonstatten gingen. Deshalb fand ich den Krimi im Tempo schon recht reduziert und langatmig. Die Figuren sind Bella Ellis gut gelungen: die drei, sich stichelnden Schwestern Charlotte, Emily und Anne, die sich um ihren Bruder Branwell kümmern und ihren Vater zwischendurch nicht die ganze Wahrheit betreffend ihrer Ausflüge anvertrauten ebenso wie die Nebenfiguren. Nicht ganz überzeugen konnte mich der Ermittlungsfall. Zum einen waren zwar viel gut eingestreute, neuzeitliche Themen dabei, über die man damals entweder zu wenig wusste oder komplett ignorierte, weil es sich schlicht nicht gehörte. Zum anderen fragte ich mich leider zu oft, was da noch kommen mag - beziehungsweise wusste ich bald, auf was es hinauslaufen wird, so dass es mir irgendwann langweilig wurde, weil ich nur noch auf die Enthüllung der Hintergründe wartete, die bis zum Ende aufgespart wurde. Eine tolle Idee, aber der Fall wirkt nach der ersten Hälfte zu konstruiert. Alles in allem hat Die verschwundene Braut gute Ansätze, die Spannung fehlt jedoch gänzlich. Dem zweiten Band gebe ich aber sicher eine Chance. Fazit: Ermitteln anstatt Schreiben - reduziertes Tempo mit einem guten Ansatz, der unbedingt weiter entwickelt werden sollte. 3.5 Punkte.
Cosy-Krimi mit den Brontë-Schwestern
von Zauberberggast - 24.03.2020
Fiktion, die reale Personen der Geschichte zum Gegenstand hat, finde ich immer besonders spannend. Es ist schließlich eine Möglichkeit, diese Personen aus dem Staub der Geschichtsbücher herauszuheben und sie als Menschen kennenzulernen - zumindest wie sie gewesen sein könnten. Die Autorin Bella Ellis hat sich nun erzählerisch an drei Schwergewichte der Literaturgeschichte herangewagt, nämlich die Brontë-Schwestern. Das Leben von Anne, Charlotte und Emily ist von jeher der Stoff für Legendenbildung. Über ihr zurückgezogenes, kurzes Leben in Yorkshire ist nicht allzu viel bekannt, ihre Romane legen aber Zeugnis ab von einem außergewöhnlichen Schreibtalent. Diese Lücke will Bella Ellis mit dem vorliegenden Roman schließen, indem sie die Schwestern als Menschen aus Fleisch und Blut, mit Sorgen, Nöten und Gefühlen, erzählerisch einzufangen versucht. So entspinnt sich um die zentralen Figuren Anne, Charlotte, Emily, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird, sowie den einzigen Bruder Branwell, eine Krimihandlung. Die für ihre Zeit der 1850er Jahre in England dank der Förderung ihres Vaters ungewöhnlich gebildeten Frauen nehmen in Bella Ellis Fiktion eine weitere Rolle ein: die der Ermittlerinnen. In England sorgten um diese Zeit die fortschrittlichen kriminalistischen Ermittlungsmethoden der 1829 gegründeten Kriminalpolizei Scotland Yard für Furore. Deren Ruf gelangt im Buch über die Presse auch bis zu den Brontë-Geschwistern nach West Yorkshire. Die Nachricht von einer vermeintlich Toten bzw. verschwundenen Frau erreicht die Brontë-Schwestern allerdings über den Pubklatsch, den Bruder Branwell nach Hause trägt. In einem Herrenhaus in der Gegend namens Chester Grange ist die junge Hausherrin Elizabeth Chester über Nacht verschwunden. Zurückgeblieben ist nur eine überdimensionale Blutlache in ihrer Kammer. Zum Glück kennen Emily und Charlotte Mattie, die Gouvernante des Hauses, von ihrer gemeinsamen Zeit in einem ungeliebten Internat. Sie ist der fleischgewordene Schlüssel zu einem Anwesen, in dem nichts mit rechten Dingen zuzugehen scheint... Alte Herrenhäuser sind natürlich immer ein Garant für Geheimnisse, Verstecke und unterschwelligen Grusel. Das Herrenhaus ist auch in diesem Buch der geheimnisvolle Tatort und der Leser darf zusammen mit den Brontë-Geschwistern rätseln, was es mit dem alten Gebäude und seinen Bewohnern auf sich hat. Dass die Geschichte, wie sie sich hier abspielt, Charlotte Brontë als Inspiration zu ihrem weltberühmten Roman Jane Eyre dient, liegt auf der Hand. Auch die restlichen Handlungsorte verbreiten viel Schauerroman-Ambiente und schwarzromantisches Flair. Manche Stellen und Szenen lesen sich wirklich so, als wären sie einem Brontë-Roman entsprungen. Die Charaktere der drei Schwestern werden anschaulich wiedergegeben: Die besonnene, intelligente und selbstbewusste Charlotte, die exzentrische und impulsive Emily und die empathische, hilfsbereite Anne. Bruder Branwell ist der unstete Lebemann, der trotz eigenem Schreibtalent dem seiner Schwestern etwas hilflos gegenübersteht. Das Buch hat einen schönen Spannungsaufbau, wobei es im Mittelteil ganz leicht schwächelt. Ansonsten ist es ein atmosphärisch dichter und auch durchaus spannender cosy Krimi mit überraschendem Ausgang, der mich ausnehmend gut unterhalten hat. Ich freue mich sehr auf einen zweiten Band!
die Bronté Schwestern
von Petra Wiechmann - 16.03.2020
die Bücher der Bronté Schwestern sind sehr bekannt, es gibt auch Biographien über sie. Aber es ist nicht alles aus ihrem Leben bekannt und da erzählt dieser Roman eine mögliche Episode. Im gleichen Stil geschrieben wie Jane Eyre oder Sturmhöhe klingt selbst ein einfacher Spaziergang oder ein Einkauf wie ein großes Abenteuer. Die Gewitter sind heftiger und der Regen nasser. Es passt sehr gut zu dem Mordfall in dem die drei Frauen ermitteln. Gleichzeitig wird auch Kritik an den Lebensumständen der Frauen im 19. Jahrhundert geübt. Die Schwestern waren zu ihrer Zeit ungewöhnlich, genau das greift der Roman auf. Das macht ihn spannend und lesenswert.
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Sicher & bequem bezahlen:
Bleiben Sie in Kontakt:
Hugendubel-App
Zustellung durch:
1 Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche gekennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den gebundenen Preis eines mangelfreien Exemplars.

2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

3 Ihr Gutschein ESCAPE10 gilt bis einschließlich 19.07.2020. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.hugendubel.de. Keine Bestellung zur Abholung in der Buchhandlung möglich. Der Gutschein ist nur gültig für ausgewählte Escape-Games. Gesetzlich preisgebundene Artikel sind von der Reduzierung ausgenommen. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.