Au revoir, Tegel

Ein Kappe-Krimi (Es geschah in Berlin 1974).
Buch (kartoniert)
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Dezember 1974: West-Berlin ist stolz auf seinen soeben eröffneten Flughafen Tegel-Süd. Der hochmoderne Airport im französischen Sektor gilt als Berlins neues Tor zur Welt. Doch da gerät die neueste Errungenschaft der Inselstadt aufgrund einer Schreck … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Au revoir, Tegel
Autor/en: Bettina Kerwien

ISBN: 3897738678
EAN: 9783897738676
Ein Kappe-Krimi (Es geschah in Berlin 1974).
Jaron Verlag GmbH

1. September 2019 - kartoniert - 207 Seiten

Beschreibung

Dezember 1974: West-Berlin ist stolz auf seinen soeben eröffneten Flughafen Tegel-Süd. Der hochmoderne Airport im französischen Sektor gilt als Berlins neues Tor zur Welt. Doch da gerät die neueste Errungenschaft der Inselstadt aufgrund einer Schreckensnachricht in die Schlagzeilen: Als Reisende eines Tages nichtsahnend in der Ankunftshalle auf ihr Gepäck warten, dreht plötzlich ein Toter auf dem Kofferband seine Runden. Sofort steht fest: Der Mann ist ermordet worden.
Bettina Kerwien legt mit ihrem ersten Kappe-Band einen äußerst spannenden Kriminalfall um die Anfangszeit des heute heiß diskutierten Flughafens Tegel vor. Mit ihrem speziellen temporeichen Erzählstil bringt sie neuen Schwung in die Krimi-Reihe.

Portrait

Bettina Kerwien lebt in Berlin und studierte Amerikanist und Publizistik. Als Geschäftsführerin eines Stahlbauunternehmens widmet sie jede freie Minute dem Schreiben. Im Jaron Verlag veröffentlichte sie 2017 ihren Berlin-Krimi "Mitternachtsnotar".

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Au revoir Tegel - bonjour, Monsieur Kappe!
von Beust - 11.11.2019
Der Beton des Flughafens Tegel ist noch nicht ganz trocken - eröffnet wurde er am 1. November 1974 - da kommt zum Nikolaustag die erste Leiche auf dem Kofferband an: Mord. Kappes erster Fall. Peter Kappe ist schon das dritte Familienmitglied, das in der Reihe "Es geschah in Berlin" des Jaron-Verlages auf Verbrecherjagd in Berlin geht. Alle zwei Jahre legt ein Kappe einem Verbrecher das Handwerk und darf ein anderer Autor sich ans Werk machen. 1974 übernimmt Bettina Kerwien den Fall und siedelt ihn in Tegel an. "Au revoir, Tegel" ist ein gut gewählter Schauplatz, da der Flughafen heute, kurz vor seiner endgültigen Schließung, in aller Munde ist. Der Tagesspiegel titelte schon 2012 seinen verfrühten Nachruf auf den Flughafen mit dem gleichen Abschiedsgruß. Doch Tegel ist nicht nur gut gewählt, sondern auch gut beschrieben: Anfang und Ende des Romans werden vor der Kulisse des Flughafens so plastisch inszeniert, dass das markante Sechseck im Stil des modernen Brutalismus zu einem beeindruckenden Nebendarsteller taugt. Hauptdarsteller ist Peter Kappe, über den ein sehr gelungener Vorspann schon viel verrät, bei dem der junge Kriminalist durch die nächtliche Zone fährt wie David Lynchs Chargen über den Mullholland Drive. Solche eindrücklichen Szenen, bei denen man den kalten Nebel auf der Haut spürt, die Blunabrause auf den Lippen schmeckt oder der Rauch der Ernte 23 in den Augen kneistert, gibt es in Kerwiens Kappe-Debut häufig, und sie sind neben den gepfefferten Dialogen der Autorin ihre große Stärke. Sie setzt die Stadt, ihre Figuren, den Flughafen stets prall und bunt in Szene, oft mit Pointe. Bisweilen geraten die Pointen womöglich zu schrill, mitunter wirkt die Handlung leicht überdreht (Entführung? Überführung? Das hätte man alles auch günstiger haben können) - aber der Rausch des Erzählens hat Kerwien gepackt und reißt den Leser im Rausch der Lektüre mit. Es macht nichts, wenn man keinen anderen Kappe-Roman kennt: Ich jedenfalls kenne keinen, habe keinen vermisst und finde, dass "Au revoir, Tegel" auch als Stand-alone ein großes Lesevergnügen ist, das sich insbesondere darin auszeichnet, absolut nach 1974 zu schmecken, ohne dass die Recherchemühen dozentenhaft ausgeklopft werden. Ich muss mir mal noch einen Kappe zu Gemüte führen, vielleicht einen vom Urvater Bosetzky selbst. Ganz sicher aber einen, wenn er wieder von Kerwien kommt.
Authentisch
von Conny - 09.11.2019
Der erste Fall vom Kommissar Kappe führt ihn auf den frisch eröffneten Flughafen Tegel. Der Konzertveranstalter Kalle Rosen wird tot auf dem Kofferband gefunden. Erstochen. Kommissar Kappe und sein Partner Wolf Landsberger ermitteln. Dies ist bereits der 33. Fall der "Es geschah in Berlin" Reihe. Autorin Bettina Kerwien darf ihren ersten Krimi für diese Reihe schreiben und Peter Kappe ermittelt in seinem ersten Fall als Kommissar zur Anstellung. Ich muss gestehen, dass ich weder Bettina Kerwien noch die Krimi-Reihe kenne. Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, ich fühlte mich sofort in die Vergangenheit versetzt. Die Stimmung der 70er Jahre in West-Berlin wurde sehr gut vermittelt. Viele Erinnerungen kamen hoch, der Transitverkehr durch die DDR, wenn man nach Westdeutschland wollte, die verschiedenen Sektoren mit den Alliierten, der Trödelmarkt in den U-Bahnwägen im Bahnhof Nollendorfplatz, bestimmte Getränke wie zum Beispiel Bluna... Der Krimi war sehr interessant zu lesen, es gab viel Spannung und eine unerwartete Wendung. Die Figuren fand ich auch sehr authentisch, Kommissar Kappe und Gerichtsmedizinerin Niedergesäß haben mir am besten gefallen. Ich bin sehr neugierig auf weitere "Es geschah in Berlin" Bände und Bücher der Autorin geworden.
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